Almonty Aktie: 1. Januar 2027 Pentagon-Frist für westliche Magnete
Almonty Industries profitiert von der Suche nach sicheren Wolfram-Quellen außerhalb Chinas. Die Aktie steigt nach Aufnahme in wichtige US-Indizes.

- Europa warnt vor Rohstoff-Abhängigkeit
- China dominiert globalen Wolfram-Markt
- Almonty startet strategische Sangdong-Mine
- Aktie in Russell-Indizes aufgenommen
Europas Industrie schlägt Alarm. Wichtige Rohstoffe fließen ins Ausland ab, während China den Markt dominiert. Inmitten dieser geopolitischen Spannungen rückt Almonty Industries in den Fokus. Das Unternehmen arbeitet am Neustart seiner Sangdong-Mine und profitiert von der Suche nach sicheren Lieferketten.
Abhängigkeit als Risiko
Karlheinz Wex findet deutliche Worte. Der Chef der Plansee Group warnt vor einem Ausverkauf der europäischen Industrie. Aktuell exportiert Europa wertvollen Wolfram-Schrott. Damit untergräbt der Kontinent seine eigene Unabhängigkeit bei Rohstoffen. Wolfram ist für die Rüstungs- und Halbleiterindustrie unverzichtbar.
Die Lage ist angespannt. China kontrolliert rund 80 Prozent des globalen Angebots. Bereits Anfang 2025 verhängte Peking erste Exportbeschränkungen.
Gesetzlicher Druck steigt
Ein neues US-Gesetz verschärft die Situation weiter. Ab dem 1. Januar 2027 verbietet der National Defense Authorization Act chinesische Magnete in amerikanischen Rüstungsgütern. Die gesamte Lieferkette muss sich nun nach westlichen Alternativen umsehen.
Hier kommt Almonty ins Spiel. Als Produzent außerhalb der chinesischen Einflusssphäre bietet das Unternehmen genau diese strategische Sicherheit. Parallel dazu treibt der Ausbau von KI-Rechenzentren und Stromnetzen die Nachfrage nach Spezialmetallen an. Analysten der Bank of America sprechen bereits von einem neuen Superzyklus.
Aufstieg in die großen Indizes
An der Börse zahlt sich diese Positionierung aus. Die Almonty-Aktie notierte am Mittwoch bei 14,695 Euro. Das entspricht einem Tagesplus von 1,41 Prozent.
Rückenwind liefert eine wichtige Index-Entscheidung von Ende Juni. Almonty gehört nun offiziell zu den Indizes Russell 1000 und Russell 3000. Das Management wertet die Aufnahme als Bestätigung der eigenen operativen Größe. Weltweit orientieren sich Anlagegelder in Billionenhöhe an diesen US-Benchmarks. Das dürfte künftig zusätzliche passive Kapitalflüsse in die Aktie lenken.
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