Almonty Aktie: 17,14-Euro-Hürde für Jahreshoch
Almonty Industries verzeichnet Umsatzwachstum von 221% und operativen Cashflow-Wendepunkt. Charttechnisch steht die Aktie vor einem Ausbruch über 17,14 Euro.

- Umsatzplus von 221 Prozent
- Operativer Cashflow wird positiv
- Aufnahme in Russell-Indizes Ende Juni
- CEO erhält nur 79 Prozent Zustimmung
Bei Almonty Industries baut sich massiver Druck auf. Operativ glänzt der Minenbetreiber mit dreistelligen Wachstumsraten. An der Börse steht das Papier derweil vor einer entscheidenden Trendwende. Ein charttechnischer Ausbruch könnte den Weg zu neuen Jahreshochs freimachen.
Die entscheidende Hürde
Die Aktie testet aktuell die obere Begrenzung ihres Abwärtstrendkanals. Zuvor verteidigten Käufer erfolgreich die wichtige Unterstützungszone nahe der Marke von 14,00 Euro. Am Montag schloss das Papier bei 16,67 Euro.
Charttechniker definieren einen klaren Auslöser für die Trendwende. Ein Tagesschlusskurs über 17,14 Euro gilt als primäres Kaufsignal. Gelingt dieser Sprung, ist der Weg zu den bisherigen Jahreshochs frei.
Operativer Wendepunkt
Fundamental untermauert das Unternehmen die jüngste Kursstärke. Zum Jahresauftakt stieg der Umsatz um 221 Prozent auf 25,4 Millionen US-Dollar. Beim operativen Cashflow gelang parallel dazu der Sprung in die schwarzen Zahlen. Almonty erwirtschaftete hier 9,7 Millionen US-Dollar.
Zusätzliche Nachfrage dürfte Ende des Monats entstehen. Am 29. Juni rückt Almonty in die Indizes Russell 1000 und Russell 3000 auf. Das zwingt passive Fonds zu automatischen Käufen.
Denkzettel für den Chef
Soweit so gut. Auf Aktionärsebene zeigt sich jedoch ein gespaltenes Bild. Auf der jüngsten Hauptversammlung erhielten zwar alle sieben Direktoren ein neues Mandat. Die Zustimmungsquoten fielen allerdings extrem unterschiedlich aus.
Während General Gustave F. Perna fast 100 Prozent der Stimmen einsammelte, kassierte die Führungsriege einen Denkzettel. CEO Lewis Black kam lediglich auf eine Zustimmung von rund 79 Prozent. Direktor Daniel D’Amato bildete mit gut 63 Prozent das Schlusslicht.
Die finanzielle Basis für weiteres Wachstum steht derweil. Das Unternehmen verfügt über liquide Mittel in Höhe von knapp 260 Millionen US-Dollar. Der neue Finanzchef Jorge Beristain soll damit nun den kommerziellen Hochlauf der globalen Minenprojekte steuern.
Die kommenden Tage entscheiden über die mittelfristige Richtung der Aktie. Fällt der Widerstand bei 17,14 Euro, liefert das Chartbild ein klares Kaufsignal. Die anstehende Index-Aufnahme am 29. Juni könnte dafür genau den nötigen Kaufdruck erzeugen.
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