Almonty Aktie: 21. Mai bringt erste Sangdong-Produktionszahlen
Trotz starker Quartalszahlen verliert Almonty deutlich an Wert. Investoren fokussieren nun auf die erste Produktionsmeldung aus der Sangdong-Mine am 21. Mai.

- Aktie fällt nach Q1-Zahlen um zwölf Prozent
- Erste Sangdong-Produktionsdaten am 21. Mai
- Fidelity steigt mit 6,5 Prozent ein
- Wolframpreise steigen um 230 Prozent
Starke Quartalszahlen, heftiger Kursrutsch. Bei Almonty Industries klafft derzeit eine auffällige Lücke zwischen fundamentaler Entwicklung und Marktreaktion. Der Tungsten-Miner verlor nach Veröffentlichung seiner Q1-Ergebnisse rund zwölf Prozent an einem einzigen Tag — ein klassisches Phänomen bei Aktien, die bereits extrem gelaufen sind.
Und extrem ist das richtige Wort. Trotz der jüngsten Schwäche steht die Aktie auf Zwölfmonatssicht noch immer rund 546 Prozent im Plus. Der aktuelle Schlusskurs liegt bei 24,02 CAD — gut 25 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 32,07 CAD.
Sangdong: Die entscheidenden Zahlen kommen am 21. Mai
Das Ereignis, auf das Investoren in dieser Woche warten, ist die erste Produktionsmeldung aus der Sangdong-Mine in Südkorea. Am 21. Mai veröffentlicht Almonty die ersten Output-Daten aus Phase 1. Die Anlage ist auf eine Verarbeitung von 640.000 Tonnen Erz pro Jahr ausgelegt und soll rund 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat liefern.
Der geologische Vorteil ist beträchtlich. Der Erzgehalt liegt bei etwa 0,51 Prozent Wolframtrioxid — ungefähr dreimal so hoch wie der globale Durchschnitt. Das gibt dem Unternehmen Spielraum, selbst wenn die Wolframpreise nachgeben sollten.
Einen Tag vor der Datenpublikation, am 20. Mai, tritt CEO Lewis Black auf der virtuellen IIF-Investorenkonferenz auf. Das Timing ist kein Zufall: Anleger bekommen ein direktes Management-Briefing, bevor die Produktionszahlen auf den Tisch kommen.
Fidelity steigt ein, Analysten erhöhen Kursziele
Institutionelles Interesse signalisiert Rückenwind. Fidelity hat sich mit 6,5 Prozent und rund 18,3 Millionen Aktien in die Aktionärsliste eingetragen. Van Eck Associates hält weitere 11,2 Millionen Aktien.
Die Analystengemeinschaft zieht mit. Alliance Global erhöhte das Kursziel auf 26,25 USD, Bank of America auf 23 USD, B. Riley ebenfalls auf 23 USD — alle drei mit Kaufempfehlung. Oppenheimer hob das Ziel auf 19 USD an und behält die Einstufung „Outperform“.
Wolframpreise und Pentagon-Mandat als strukturelle Treiber
Der Rohstoffmarkt liefert den Kontext. Ammoniumparawolframat (APT) hat sich seit Ende 2025 um rund 230 Prozent verteuert. Eine Tonne kostet derzeit etwa 3.000 Dollar.
Die Nachfrageseite verschärft sich weiter. Japanische Lieferanten haben Samsung und SK Hynix gewarnt, dass ihre Bestände an Wolframhexafluorid — ein Schlüsselmaterial für 3D-NAND-Chips — noch in diesem Sommer knapp werden könnten. Ab Januar 2027 müssen US-Rüstungsunternehmen Wolfram ausschließlich aus nicht-chinesischen Quellen beziehen. Almonty positioniert sich gezielt für dieses Mandat.
Das Unternehmen hat seinen Firmensitz von Toronto nach Dillon, Montana verlegt — näher an das dortige Bergbauprojekt und an Rüstungspartner. Die Bilanz gibt Spielraum: Almonty schloss das Quartal mit rund 259,9 Mio. CAD in liquiden Mitteln ab. Der ausgewiesene Nettoverlust von 5,3 Mio. CAD resultierte laut Management ausschließlich aus nicht-zahlungswirksamen Bewertungseffekten.
Am 9. Juni folgt die Hauptversammlung, auf der Aktionäre über die Phase-2-Erweiterung in Sangdong abstimmen sollen. Zusammen mit den Produktionsdaten vom 21. Mai markiert dieser Termin den nächsten konkreten Prüfstein für die operative Lieferfähigkeit des Unternehmens.
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