Almonty Aktie: 221 Prozent Umsatzsprung im Q1
Almonty Industries erzielt dank hoher Wolframpreise und Minenstart einen deutlichen Umsatz- und Cashflow-Sprung im ersten Quartal.

- Umsatz steigt um 221 Prozent
- Operativer Cashflow wird positiv
- Sangdong-Mine offiziell in Betrieb
- Liquide Mittel bei 260 Millionen Dollar
Almonty Industries zeigt, warum Wolfram an der Börse nicht mehr nur ein Spezialmetall ist. Im ersten Quartal machte der Minenkonzern aus höheren Preisen und dem Start der Sangdong-Mine einen deutlichen Ergebnissprung. Der Umsatz schoss nach oben, der operative Cashflow drehte klar ins Plus. Nur unbare Bewertungseffekte halten das Nettoergebnis noch in den roten Zahlen.
Wolframpreise treiben den Umsatz
Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 221 Prozent auf 25,4 Millionen US-Dollar. Haupttreiber war der kräftige Anstieg des Spotpreises für Wolfram-APT, während die Panasqueira-Mine weiter solide lieferte. Damit verschiebt sich die Story: Almonty verkauft nicht mehr nur Zukunft, sondern zeigt erstmals spürbare operative Hebel.
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Unter dem Strich stand weiter ein Verlust von 5,3 Millionen US-Dollar. Ein Jahr zuvor waren es noch 34,6 Millionen US-Dollar gewesen. Der Unterschied erklärt sich vor allem durch den Wegfall hoher unbarer Verluste aus der Bewertung von Optionsschein-Verbindlichkeiten.
Auch im aktuellen Quartal verzerrten Bewertungspositionen das Bild. Die Neubewertung eingebetteter Derivate und Optionsscheine belastete das Ergebnis, ausgelöst durch den starken Anstieg der Aktie im Quartal. Operative Leistung, Liquidität und Cashflow berührten diese Buchverluste nicht.
Cashflow als Wendepunkt
Das bereinigte EBITDA drehte auf 6,1 Millionen US-Dollar nach einem negativen Wert im Vorjahresquartal. Noch wichtiger: Der operative Cashflow lag bei 9,7 Millionen US-Dollar. Für ein Unternehmen, das lange stark von Projektfortschritten und Finanzierungserwartungen geprägt war, ist das ein sichtbarer Schritt.
Die Kasse war zum Quartalsende gut gefüllt. Almonty meldete liquide Mittel von 259,9 Millionen US-Dollar und Working Capital von 169,5 Millionen US-Dollar. Das verschafft Spielraum, um Sangdong in Richtung kommerziellen Betrieb zu bringen und die nächste Ausbaustufe vorzubereiten.
Sangdong rückt ins Zentrum
Die formelle Inbetriebnahme der Sangdong-Wolframmine in der südkoreanischen Provinz Gangwon fand am 17. März statt. Das Projekt gilt als eines der größten und hochgradigsten Wolframvorkommen weltweit. Für westliche Industrie- und Verteidigungsketten ist das brisant, weil China bei Wolfram eine dominante Rolle spielt.
Die Verlegung der Konzernzentrale von Toronto nach Dillon in Montana passt in diese Strategie. Almonty rückt damit näher an das Gentung-Projekt sowie an US-Regierungs-, Verteidigungs- und Industriepartner. Der Schritt unterstreicht, wie stark der Investmentcase inzwischen an Versorgungssicherheit hängt.
An der Börse ist viel davon bereits eingepreist. Nach der Zahlenvorlage legte die Aktie in Toronto um 9,00 Prozent zu; am Montag schloss sie bei 28,62 CAD. Seit Jahresbeginn steht noch immer ein Plus von 137,91 Prozent zu Buche.
Die hohe Erwartung zeigt sich auch in den Kosten. Die allgemeinen Verwaltungsausgaben stiegen auf 7,1 Millionen US-Dollar, weil Almonty Management, Beratung, Recht und Börseninfrastruktur ausbaute. Das Unternehmen rechnet für den weiteren Jahresverlauf mit einer Normalisierung.
Für Sangdong richtet sich der Blick nun auf den kommerziellen Betrieb des ersten Abschnitts und anschließend auf die geplante zweite Erweiterung. Diese soll 2027 abgeschlossen werden und die Kapazität auf bis zu 1,2 Millionen Tonnen pro Jahr erhöhen. Gelingt dieser Hochlauf, wird aus der jüngsten Ergebniswende ein Test, ob Almonty auch im industriellen Maßstab liefern kann.
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