Almonty Aktie: 4,64 Prozent auf Rückkauf-Genehmigung
Almonty startet Aktienrückkauf, während die Aktie dank starkem Wachstum und Wolfram-Boom neue Höchststände erreicht.

- Rückkaufprogramm sorgt für Kursrally
- Umsatzwachstum von fast 500 Prozent
- Sangdong-Mine startet Produktionshochlauf
- Wolframpreis steigt um 622 Prozent
Almonty Industries hat ein neu genehmigtes Aktienrückkaufprogramm auf den Weg gebracht. Die Nachricht sorgt am heutigen Montag für kräftige Kursgewinne: Das Papier notiert an der Nasdaq bei 18,51 US-Dollar, ein Plus von 4,64 Prozent. Damit setzt sich eine Rally fort, die den Wolframproduzenten seit einem lokalen Tief um rund 73 Prozent nach oben getrieben hat, zwischenzeitlich waren es sogar 77 Prozent. Das Unternehmen nimmt damit Kurs auf ein neues Allzeithoch.
Rückkauf als Signal an den Markt
Ein Aktienrückkaufprogramm gilt gemeinhin als Vertrauensbeweis des Managements in die eigene Bewertung. Bei Almonty fällt die Ankündigung in eine Phase, in der das Unternehmen operativ und finanziell deutlich an Substanz gewonnen hat.
Im zweiten Quartal legte der Umsatz um 498 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu, der Nettogewinn erreichte 182 Millionen US-Dollar – wenn auch überwiegend nicht zahlungswirksam.
Der operative Cashflow drehte zugleich ins Positive. Diese Kombination aus Wachstum und erstmals belastbarer Ertragskraft dürfte den Rückschluss nahelegen, dass das Management die eigenen Aktien für unterbewertet hält.
Sangdong läuft an, volle Kapazität steht noch aus
Grundlage der operativen Wende ist die südkoreanische Mine Sangdong, die im Juli mit der Verarbeitung begonnen hat. Das Werk befindet sich derzeit in einer anfänglichen Hochlaufphase und arbeitet dabei auch mit zuvor angelegten Materialbeständen.
Von einer bereits ausgereizten Vollauslastung kann also noch keine Rede sein – der eigentliche Produktionshochlauf steht Almonty erst noch bevor. Für Anleger bedeutet das: Das größte Wachstumspotenzial der Anlage dürfte erst in den kommenden Quartalen sichtbar werden, wenn die Kapazitäten schrittweise ausgebaut werden.
Ein Markt mit strukturellem Rückenwind
Der Zeitpunkt für den Produktionsanlauf könnte kaum günstiger sein. Der Wolframpreis ist zwischen Januar 2025 und April 2026 um 622 Prozent gestiegen – ein Anstieg, der die Rohstoffwelt aufhorchen lässt. China kontrolliert rund 80 Prozent des globalen Angebots und hat die Exportbeschränkungen verschärft; bis 2026/27 sollen nur noch 15 Unternehmen zur Ausfuhr berechtigt sein.
Verschärfend kommt hinzu, dass die japanischen WF6-Produzenten Kanto Denka und Central Glass ihren Betrieb zum 1. Juli eingestellt haben – zusammen rund ein Viertel der weltweiten WF6-Kapazität von etwa 2.200 Tonnen jährlich. Die WF6-Preise sind in der zweiten Jahreshälfte 2026 bereits um 70 bis 90 Prozent gestiegen.
Die globale Wolframnachfrage soll laut Prognosen von 143.000 Tonnen im Jahr 2025 auf 210.000 Tonnen im Jahr 2035 anwachsen, strukturelle Angebotsdefizite werden bis mindestens 2028 erwartet. Als eine der wenigen Produktionsstätten außerhalb Chinas rückt Sangdong damit in den Fokus westlicher Abnehmer, die ihre Lieferketten diversifizieren wollen.
Almonty ist zudem für den Auftritt bei der Critical Minerals Expo North America Ende Oktober in Atlanta vorgesehen, wo das Unternehmen im Rahmen einer Session zum Wolframmarkt vertreten sein soll.
Für Anleger verdichten sich damit zwei Erzählstränge: ein Rohstoffmarkt mit anhaltendem Angebotsengpass und ein Produzent, der genau in dieser Phase seine Kapazitäten hochfährt und zugleich über einen Rückkauf signalisiert, von der eigenen Bewertung überzeugt zu sein.
Almonty-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Almonty-Analyse vom 24. August liefert die Antwort:
Die neusten Almonty-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Almonty-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Almonty: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




