Almonty Aktie: 48 Prozent Aufwärtspotenzial nach Upgrade

Almonty treibt den Hochlauf der Sangdong-Mine voran. Starke Quartalszahlen und eine Kaufempfehlung stützen die Aktie.

Die Kernpunkte:
  • Sangdong-Mine startet kommerzielle Produktion
  • Umsatz steigt um 221 Prozent
  • Sphene Capital stuft Aktie auf Buy hoch
  • Firmensitz nach Montana verlegt

Almonty rückt mit seiner Sangdong-Mine in die nächste Phase. Nach der Inbetriebnahme geht es nun um den Hochlauf auf kommerzielle Produktion. CEO Lewis Black nutzt den Auftritt beim International Investment Forum an diesem Mittwoch, um genau diesen Übergang zu erklären.

Das Timing ist wichtig. Wolfram gilt als strategischer Rohstoff für Industrie und Verteidigung, während China seine Exportkontrollen verschärft. Für Almonty öffnet sich damit ein Fenster, das weit über eine einzelne Mine hinausreicht.

Sangdong soll zum Kernprojekt werden

Die Sangdong-Mine in Südkorea gilt als eines der größten und hochgradigsten Wolframvorkommen außerhalb Chinas. Almonty will das Projekt nach der formalen Inbetriebnahme nun auf vollen kommerziellen Durchsatz bringen. Genau hier liegt der nächste Prüfstein: Aus einem strategisch wertvollen Asset muss verlässliche Produktion werden.

Das Management stellt Sangdong als langfristige Versorgungsquelle dar. Die Mine ist auf eine Laufzeit von 45 Jahren ausgelegt. Das verschafft dem Projekt Gewicht, vor allem für westliche Lieferketten, die weniger abhängig von chinesischen Exporten werden wollen.

Der Rohstoff selbst liefert Rückenwind. Wolfram wird unter anderem in Werkzeugen, Hochleistungslegierungen und militärischen Anwendungen eingesetzt. Wenn sich westliche Abnehmer stärker absichern, kann ein Produzent mit einem großen Projekt außerhalb Chinas deutlich an strategischer Bedeutung gewinnen.

Zahlen stützen die Neubewertung

Die jüngsten Quartalszahlen haben die Erwartungen zusätzlich angeschoben. Im ersten Quartal 2026 steigerte Almonty den Umsatz um 221 Prozent auf 25,4 Millionen Dollar. Treiber waren vor allem stark gestiegene Preise für Ammoniumparawolframat, den zentralen Wolfram-Referenzmarkt.

Auch operativ gelang ein wichtiger Schritt. Das bereinigte EBITDA lag bei 6,1 Millionen Dollar, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust angefallen war. Das macht den Hochlauf von Sangdong glaubwürdiger, ersetzt ihn aber nicht: Die Bewertung hängt nun stärker daran, wie schnell die Mine stabile Mengen liefert.

Sphene Capital reagierte bereits deutlich. Die Investmentbank stufte die Aktie auf „Buy“ hoch und hob das Kursziel auf 37,40 kanadische Dollar, nach zuvor 20,10 kanadischen Dollar. Bezogen auf einen jüngsten Schlusskurs von 25,20 kanadischen Dollar ergibt sich daraus ein rechnerisches Aufwärtspotenzial von rund 48 Prozent.

US-Nähe wird wichtiger

Almonty richtet sich organisatorisch ebenfalls neu aus. Der Unternehmenssitz wurde von Toronto nach Dillon im US-Bundesstaat Montana verlegt. Damit rückt der Konzern näher an das Gentung-Tungsten-Projekt und an relevante US-Regierungs- sowie Verteidigungsstellen.

Auch im Finanzressort gibt es einen Wechsel. Jorge Beristain soll zum 1. Juni 2026 den Posten des Finanzchefs übernehmen. Seine Aufgabe wird es sein, die nächste Wachstumsphase finanziell zu steuern, während Almonty seine Projekte in Südkorea und den USA vorantreibt.

Die Bilanz gibt dafür Spielraum. Zum 31. März 2026 verfügte Almonty über 259,9 Millionen Dollar an Barmitteln. Der nächste konkrete Maßstab ist nun der Produktionshochlauf in Sangdong: Gelingt der Übergang zu planbaren Mengen, wird aus der strategischen Rohstoffstory ein operativer Ergebnistest.

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