Almonty Aktie: 900 Prozent Wolfram-Preisanstieg in 12 Monaten

Almonty Industries profitiert von historischen Wolfram-Preisen und geopolitischen Trends. Die Sangdong-Mine in Südkorea soll die westliche Versorgung sichern.

Die Kernpunkte:
  • Aktie steigt 7,4 Prozent in einer Woche
  • Wolfram-Preis steigt um 900 Prozent
  • Sangdong-Mine produziert 2.300 Tonnen jährlich
  • US-Reserveprogramm treibt Rohstoffsektor an

Der Wolfram-Markt dreht durch — und Almonty Industries profitiert. Die Aktie des kanadischen Bergbauunternehmens legte in der Woche bis zum 23. Mai rund 7,4 Prozent zu. Auf Jahressicht hat sich der Kurs mehr als versechsfacht.

Wolfram-Preise auf historischem Niveau

Ammoniumparawolframat, ein zentrales Zwischenprodukt der Wolfram-Verarbeitung, kostet aktuell rund 3.185 US-Dollar je Metriktonneneinheit. Das entspricht einem Anstieg von etwa 900 Prozent innerhalb von zwölf Monaten. Der Auslöser ist struktureller Natur: China kontrolliert rund 80 Prozent des globalen Angebots. Ab dem 1. Januar 2027 verbieten die USA die Beschaffung von chinesischem Wolfram für staatliche Zwecke. Der Druck auf westliche Industrieunternehmen, alternative Quellen zu sichern, wächst entsprechend.

Hersteller wie Kennametal spüren das bereits. Sie müssen ihre Lieferketten neu ausrichten — und suchen genau das, was Almonty anbietet.

Sangdong-Mine nimmt Form an

Almonty hat Phase 1 seiner Sangdong-Mine in Südkorea abgeschlossen. Die Anlage soll jährlich 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat produzieren. Das positioniert das Unternehmen als einen der wenigen nennenswerten Wolfram-Produzenten außerhalb Chinas.

Rückenwind kommt aus Washington. Die US-Regierung hat das sogenannte „Project Vault“ gestartet: ein strategisches Mineralreserve-Programm mit einem Volumen von 12 Milliarden US-Dollar. Davon stammen 10 Milliarden aus Krediten der US-Export-Import-Bank, weitere 1,67 Milliarden aus privaten Mitteln. Boeing, GM und Stellantis sind beteiligt. Das Ziel: Versorgungssicherheit für zivile Industrien, unabhängig von China.

Breiter Sektor im Aufwind

Die Ankündigung des Reserveprogramms hat den gesamten Rohstoffsektor bewegt. Aktien aus den Bereichen Seltene Erden und Kobalt legten in der gleichen Woche zwischen 5 und 10 Prozent zu. In Nevada beantragen Unternehmen wie Western Star Resources Pentagon-Förderung für eigene Abbauvorhaben — ein Zeichen, wie breit der Trend zur Lieferketten-Diversifizierung inzwischen greift.

Almonty selbst notiert bei 25,80 CAD und damit knapp unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 26,04 CAD. Vom Allzeithoch bei 32,07 CAD, das die Aktie im April erreichte, fehlen noch rund 20 Prozent. Der RSI von 70,4 zeigt, dass die Erholung der vergangenen Woche die Aktie technisch in überkauftes Terrain geführt hat. Mit dem Ablauf der US-Beschaffungsverbote im Januar 2027 rückt der eigentliche Belastungstest für Almonty näher: Dann muss Sangdong liefern.

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