Almonty Aktie: Cashflow dreht auf 9,7 Millionen

Almonty Industries präsentiert sich auf der BofA-Rohstoffkonferenz mit starkem Rückenwind. Der Wolframproduzent profitiert von steigenden Preisen und einer robusten Minenproduktion. Das erste Quartal 2026 markiert einen operativen Wendepunkt.
Umsatz explodiert, Cashflow dreht ins Plus
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 221 Prozent auf 25,4 Millionen US-Dollar. Haupttreiber waren höhere Spotpreise für Wolfram und eine starke Leistung der Panasqueira-Mine. Der operative Cashflow drehte auf plus 9,7 Millionen US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum verzeichnete das Unternehmen hier noch ein klares Minus.
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Unter dem Strich steht dennoch ein Nettoverlust von 5,3 Millionen US-Dollar. Der Grund: ein reiner Buchhaltungseffekt. Der Aktienkurs kletterte im Quartal von 12,07 auf über 20 US-Dollar. Diese Rally führte zu nicht-liquiditätswirksamen Verlusten bei der Neubewertung von Optionsscheinen. Die operative Leistung oder die Liquidität bleiben davon unberührt.
Die Folge: ein üppiges Polster für weiteres Wachstum. Almonty verfügte Ende März über Barmittel in Höhe von knapp 260 Millionen US-Dollar. Die Verwaltungskosten stiegen zwar vorübergehend an. Das Management rechnet hier aber mit einer baldigen Normalisierung.
Fokus auf US-Verteidigung und neues Hauptquartier
Parallel dazu richtet sich der Konzern strategisch neu aus. Almonty verlegt seinen Hauptsitz vom kanadischen Toronto nach Dillon im US-Bundesstaat Montana. Damit rückt das Unternehmen geografisch näher an das Gentung-Wolframprojekt. Obendrein stärkt der Schritt die Bindung zu wichtigen Partnern aus der US-Verteidigungsindustrie.
Genau dieses Thema platziert CEO Lewis Black aktuell bei Investoren. Auf der heutigen BofA-Konferenz und dem morgigen Critical Minerals Forum steht Wolfram im Mittelpunkt. Das Metall gilt als unverzichtbar für militärische Ausrüstung und moderne Lieferketten. Der globale Wettbewerb um diese kritischen Rohstoffe nimmt spürbar zu.
Ausbau in Südkorea geht voran
Ein weiteres Kernprojekt liegt in Südkorea. Bei der Sangdong-Wolframmine treibt Almonty den kommerziellen Vollbetrieb der ersten Phase voran. Direkt im Anschluss startet die geplante zweite Ausbaustufe.
Diese Erweiterung soll im Jahr 2027 abgeschlossen sein. Dann steigt die Kapazität auf bis zu 1,2 Millionen Tonnen pro Jahr. Mit der prall gefüllten Kasse und dem positiven Cashflow ist die Finanzierung dieser Pläne solide untermauert.
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