Almonty Aktie: Fortschrittliche Entwicklungen
Chinas Exportbeschränkungen für Wolfram verknappen den Markt. Der kanadische Bergbaukonzern Almonty profitiert mit seiner südkoreanischen Mine und zieht institutionelle Investoren an.

- Wolframpreis stieg 2025 um über 160 Prozent
- Almonty will 40 Prozent des Nicht-China-Markts bedienen
- Institutionelle Investoren bauen Positionen massiv aus
- Quartalszahlen am 19. März 2026 als nächster Test
Chinas Exportbeschränkungen für Wolfram haben den Weltmarkt für kritische Metalle massiv verknappt. Während westliche Industrien händeringend nach sicheren Lieferketten suchen, rückt ein kanadischer Bergbaukonzern in den Fokus institutioneller Investoren. Almonty Industries positioniert sich mit seiner südkoreanischen Mine als strategische Alternative – und die Börse honoriert diesen Vorstoß mit einer außergewöhnlichen Kursentwicklung.
Chinas Dominanz bricht weg
Der rasante Aufstieg des Papiers fußt auf einer handfesten Angebotskrise. China kontrolliert traditionell über 80 Prozent der weltweiten Wolframproduktion. Ende 2025 verschärfte Peking die Exportrichtlinien drastisch und verhängte Ausfuhrverbote für Dual-Use-Güter. Die Folge war ein Preisanstieg des Metalls um mehr als 160 Prozent im Jahr 2025. Da die USA ab 2027 zudem den Import von rüstungsrelevantem Wolfram aus China verbieten wollen, dürfte das globale Angebotsdefizit laut Branchenexperten bis mindestens 2028 anhalten.
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Genau in diese Lücke stößt Almonty Industries. Das Unternehmen treibt die Sangdong-Mine in Südkorea voran, die über Reserven von 7,9 Millionen Tonnen verfügt. Im Dezember 2025 startete der aktive Abbau, und die erste LKW-Ladung Erz hat das Gelände bereits verlassen. Das erklärte Ziel des Managements ist ambitioniert: Almonty will künftig 40 Prozent des nicht-chinesischen Weltmarktes bedienen.
Analysten und Großinvestoren greifen zu
Die strukturelle Verschiebung auf dem Rohstoffmarkt ruft die Wall Street auf den Plan. Im vergangenen Quartal stieg die Zahl der investierten Fonds um über 55 Prozent auf 107 an. Schwergewichte wie Van Eck Associates bauten ihre Positionen aggressiv auf über 11 Millionen Aktien aus. Auch neue Akteure wie Encompass Capital Advisors stiegen mit über 25 Millionen US-Dollar ein.
Diese institutionelle Nachfrage wird von deutlichen Kurszielanhebungen flankiert. Analysten reagieren damit auf die Erwartung, dass der Wolframpreis dauerhaft auf hohem Niveau verharren wird. Jüngste Anpassungen im Überblick:
- DA Davidson: Kursziel von 18,00 auf 25,00 US-Dollar angehoben (Kaufempfehlung bestätigt).
- Couloir Capital: Schätzung des fairen Wertes von 7,69 auf 19,30 Kanadische Dollar erhöht.
Quartalszahlen als nächster Prüfstein
Neben dem Hauptprojekt in Südkorea arbeitet das Unternehmen an weiteren Kapazitätserweiterungen, darunter die Panasqueira-Mine in Portugal und das Gertung Browns Lake Projekt in den USA. Die finanzielle Basis dafür wurde 2025 durch Kapitalerhöhungen im Volumen von über 219 Millionen US-Dollar gelegt. Die Aktie reagiert auf diese operativen Fortschritte äußerst sensibel und verzeichnete zuletzt auch im XETRA-Handel bei hohem Volumen deutliche Kursaufschläge.
Am 19. März 2026 muss Almonty nun beweisen, wie sich die hohen Wolframpreise und der Produktionshochlauf in konkreten Erträgen niederschlagen. Mit der Vorlage der Quartalsergebnisse werden Marktteilnehmer genau prüfen, ob die ehrgeizigen Wachstumsziele im Zeitplan liegen und die jüngsten Kapitalmaßnahmen erste messbare Ergebnisse in der Bilanz hinterlassen.
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