Almonty Aktie: Red Mountain sichert Pioneer-Option
Red Mountain Mining sichert sich Claims nahe Almontys Gentung-Projekt. Der globale Wolfram-Engpass treibt Explorationsaktivitäten an.

- Red Mountain Mining sichert Option auf Nachbargrundstück
- Sangdong-Mine liefert erste Produktionszahlen im Mai
- Wolframpreis steigt um über 230 Prozent
- Gentung-Produktion als erste US-Wolframförderung geplant
Ein australischer Explorer sichert sich Claims direkt neben Almontys Grundstücken in Montana. Das klingt nach einer Randnotiz — ist es aber nicht. Es zeigt, wie stark der globale Wolfram-Engpass die Explorationswelt aufmischt.
Nachbar sichert sich Optionen auf Anrainergrundstück
Am 30. April sicherte sich Red Mountain Mining eine 30-tägige Kaufoption auf das Pioneer Tungsten Project. Die rund 2.000 Hektar große Liegenschaft grenzt direkt an Almontys Gentung-Deposit in Montana.
Das Gentung-Projekt umfasst nach NI 43-101 insgesamt 7,53 Millionen Tonnen Ressource bei einem Gehalt von 0,315 % WO₃. Historische Bohrungen im Greenstone-Bereich des Nachbargrundstücks lieferten Abschnitte von 10,7 Metern bei 0,48 % WO₃ — Werte, die Red Mountain selbst mit Almontys Gentung-Ergebnissen vergleicht.
Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Ammoniumparawolframat (APT) kostete Ende 2025 noch rund 900 US-Dollar je metrische Tonne. Bis April 2026 war der Preis auf über 3.000 US-Dollar geklettert — ein Anstieg von mehr als 230 % in wenigen Monaten.
Sangdong liefert am 21. Mai erste Produktionszahlen
Während Montana an Aufmerksamkeit gewinnt, steht Almontys Flaggschiff in Südkorea vor seinem wichtigsten Datenpunkt. Die Sangdong-Mine hat Ende März die Inbetriebnahmephase abgeschlossen und produziert nun kommerziell.
Phase 1 ist auf rund 640.000 Tonnen Erzdurchsatz pro Jahr ausgelegt. Geplant sind 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat jährlich. Der durchschnittliche Erzgehalt von rund 0,51 % WO₃ liegt etwa dreimal so hoch wie der globale Schnitt. Analysten von DA Davidson erwarten, dass Sangdong im zweiten Quartal 2026 volle Kapazität erreicht.
Am 21. Mai veröffentlicht Almonty den Quartalsbericht mit den ersten echten Produktionszahlen. Das dürfte spannend werden — die Aktie hat sich in den vergangenen zwölf Monaten verachtfacht, der Markt wartet auf Belege.
Wolfram-Engpass als struktureller Treiber
Hinter dem Explorationsboom steckt ein handfester Versorgungsengpass. China hat sein Quotensystem durch ein staatlich kontrolliertes Exportlizenzsystem ersetzt. Nur 15 zugelassene Unternehmen dürfen noch exportieren. Die Verarbeitungsgebühren für Wolfram stiegen von rund 300 auf über 1.775 US-Dollar je metrische Tonne — ein Anstieg um das Sechsfache.
Japanische Lieferanten haben Samsung und SK Hynix gewarnt: Ihre Bestände an Wolframhexafluorid, einem Schlüsselmaterial für 3D-NAND-Chips, könnten bereits im Sommer zur Neige gehen.
Ab Januar 2027 müssen US-Rüstungsunternehmen Wolfram ausschließlich aus nicht-chinesischen Quellen beziehen. Washington hat Almontys Wolfram-Erze, Konzentrate und Oxide explizit von US-Gegenzöllen ausgenommen.
Montana als US-Anker
Gentung soll in der zweiten Hälfte 2026 mit einer Jahreskapazität von rund 140.000 metrischen Tonne-Einheiten WO₃ in Produktion gehen. Es wäre die erste heimische Wolframproduktion der USA seit über einem Jahrzehnt.
Die Aktie schloss zuletzt bei 29,43 CAD — seit Jahresbeginn ein Plus von rund 145 %, auf Zwölfmonatssicht fast 770 %. Letzte Woche wurden mehr als 5.200 Call-Optionen auf den kanadisch notierten Titel gehandelt, ein Vielfaches des üblichen Tagesvolumens.
Nach dem Quartalsbericht am 21. Mai folgt am 8. Juni die Hauptversammlung. Dort will das Management Pläne vorstellen, die Kapazität von Sangdong zu verdoppeln.
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