Almonty Aktie: Sangdong liefert im Juni Daten

Oppenheimer hebt Kursziel für Almonty auf 25 Dollar an. Hohe Wolfram- und APT-Preise sowie operative Fortschritte in Südkorea und Portugal stützen die positive Entwicklung.

Die Kernpunkte:
  • Kursziel auf 25 Dollar erhöht
  • Wolframpreise nahe Rekordniveau
  • Sangdong-Mine liefert erste Daten
  • Operativer Cashflow dreht positiv

Oppenheimer hat das Kursziel für Almonty von 22 auf 25 Dollar angehoben – ein Signal, das die Aktie in neue Höhen treiben könnte. Der Fokus verschiebt sich damit von Index- und Governance-Themen hin zu den treibenden Kräften: Wolframpreise und operative Fortschritte.

Wolframpreise als Kurstreiber

Der neue Zielkurs liegt rund 25 Prozent über dem Schlusskurs vom 3. Juni bei 19,96 Dollar. Die Mehrheit der sechs analysierenden Häuser stuft die Aktie mit „Moderate Buy“ ein. Der durchschnittliche Kurs liegt bei 19,88 Dollar – Oppenheimer liegt damit deutlich über dem Konsens.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Almonty?

Die Begründung der Investmentbank: Wolfram und APT bewegen sich nahe Rekordniveau. Am 29. Mai notierte APT bei durchschnittlich 3.040 Dollar pro MTU. Zum Vergleich: Anfang des Jahres waren es 920 Dollar. Das Management erwartet anhaltend hohe Preise. Grund sind knappe Förderkapazitäten bei starker Nachfrage aus der Halbleiter- und Rüstungsindustrie.

Produktionshochlauf als nächster Test

Der Blick gilt nun der operativen Umsetzung. Die Sangdong-Mine in Südkorea soll im Juni erste Daten liefern, im Juli wird der Phase-1-Durchsatz erwartet. Parallel laufen die Planungen für Phase 2, die den Output etwa verdoppeln würde. Auch in Panasqueira in Portugal wird gebohrt – die L4-Erweiterung könnte Anfang 2027 zusätzliche Tonnen bringen.

Diese Meilensteine entscheiden darüber, ob die hohen Wolframpreise tatsächlich im Unternehmen ankommen. Das erste Quartal 2026 lieferte einen Vorgeschmack: Der Umsatz kletterte auf 25,4 Millionen Dollar – ein Plus von 221 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Treiber waren die gestiegenen APT-Preise und die laufende Produktion in Panasqueira.

Operativer Cashflow dreht ins Plus

Noch auffälliger: Almonty erwirtschaftete 9,7 Millionen Dollar positiven operativen Cashflow. Im Vorjahreszeitraum stand dort ein Minus von 4,4 Millionen Dollar. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich von minus 2,4 auf plus 6,1 Millionen Dollar.

Der ausgewiesene Nettoverlust von 5,3 Millionen Dollar täuscht allerdings. Grund sind 8,4 Millionen Dollar an nicht zahlungswirksamen Bewertungsverlusten aus Derivaten und Optionsscheinen. Das Management betont: Die Belastung habe keinen Einfluss auf operative Entwicklung oder Liquidität.

Bilanz bleibt stabil

Zum 31. März 2026 lagen die liquiden Mittel bei 259,9 Millionen Dollar. Das Working Capital betrug 169,5 Millionen Dollar – leichter Rückgang zum Jahresende 2025 mit 268,4 Millionen Dollar. Das Polster gibt Spielraum für den weiteren Ausbau der Produktion.

Für Anleger stehen nun die operativen Daten im Mittelpunkt. Die Juni-Zahlen aus Sangdong, der Phase-1-Hochlauf im Juli und Details zur L4-Erweiterung von Panasqueira – sie werden zeigen, ob die hohen APT-Preise nachhaltig in die Unternehmenskennzahlen durchschlagen. Oppenheimer ist optimistisch. Der Beweis steht noch aus.

Almonty-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Almonty-Analyse vom 4. Juni liefert die Antwort:

Die neusten Almonty-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Almonty-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 4. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Almonty: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Almonty