Almonty Aktie: Sangdong-Mine startet Ende 2026
Almonty Industries steigert Umsatz um 221 Prozent und treibt die Sangdong-Mine voran. Der Wolfram-Lieferant positioniert sich als strategische Plattform für kritische Mineralien.

- Umsatzsprung auf 25,4 Millionen Dollar
- Sangdong-Mine startet Produktion
- Liquide Mittel von 260 Millionen Dollar
- Aktie verliert 20 Prozent im Monat
Wolfram ist das neue Gold der Rüstungsindustrie. Almonty Industries positioniert sich in dieser Nische derzeit als unverzichtbarer Lieferant für den Westen. Nach einem massiven Umsatzsprung im ersten Quartal rückt nun die weitere Expansion in den Fokus. CEO Lewis Black hat klare Pläne für die prall gefüllte Kriegskasse.
Operativer Turnaround beschleunigt sich
Die aktuellen Geschäftszahlen untermauern den Wandel des Unternehmens. Im ersten Quartal schoss der Umsatz um 221 Prozent auf 25,4 Millionen kanadische Dollar nach oben. Das bereinigte EBITDA erreichte 6,1 Millionen Dollar. Treiber dieser Entwicklung sind gestiegene Spotpreise für Ammoniumparawolframat (APT) und eine konstant hohe Produktion in der portugiesischen Panasqueira-Mine.
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Der wahre Wachstumstreiber liegt indes in Südkorea. Das Sangdong-Projekt feierte im Frühjahr seine erste Inbetriebnahme und soll Ende 2026 die kommerzielle Produktion aufnehmen. Almonty will die Mine zu einer zentralen Säule für westliche Industrie- und Verteidigungslieferketten aufbauen. Passend dazu verlegte das Unternehmen seinen Hauptsitz ins US-amerikanische Dillon, Montana, um näher an strategischen Partnern zu agieren.
Für diese ambitionierten Pläne steht ausreichend Kapital bereit. Ende März wies die Bilanz liquide Mittel in Höhe von knapp 260 Millionen Dollar aus. Konzernchef Black kündigte an, einen Teil dieses Kapitals in weitere vielversprechende Wolfram-Projekte zu investieren. Der Markt bewertet Almonty längst nicht mehr als reinen Minenbetreiber, sondern als strategische Plattform für kritische Mineralien.
Extreme Volatilität prägt den Kurs
An der Börse spiegelt sich diese Fantasie in heftigen Kursbewegungen wider. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein massives Plus von fast 600 Prozent auf der Anzeigetafel. Kürzlich setzte jedoch eine scharfe Konsolidierung ein. In den vergangenen 30 Tagen verlor das Papier rund 20 Prozent an Wert und ging am Freitag bei 25,36 Dollar ins Wochenende.
Charttechnisch bewegt sich die Aktie nun in einer engen Zone. Der Kurs notiert knapp unter der 50-Tage-Linie von 26,03 Dollar. Ein Ausbruch über diesen Widerstand könnte die kurzfristige Korrektur beenden und den übergeordneten Aufwärtstrend reaktivieren. Fällt der Wert hingegen unter das jüngste Wochentief bei 22,30 Dollar, droht ein direkter Test der 100-Tage-Linie.
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