Almonty Aktie: Toronto-Delisting zum 31. Juli
Almonty konzentriert den Aktienhandel auf Nasdaq und Frankfurt, während Sangdong-Produktion, Kapitalbasis und Lieferverträge weiter wachsen.

- Toronto-Notierung endete am 31. Juli
- Nasdaq und Frankfurt bündeln Handelsvolumen
- Sangdong-Mine startete die Produktion
- Aktie legte binnen zwölf Monaten 310 Prozent zu
Almonty Industries hat sich Ende Juli von der Toronto Stock Exchange zurückgezogen. Die Notierung endete am 31. Juli, das Unternehmen bündelt seine Liquidität nun auf der Nasdaq unter dem Kürzel ALM sowie im Frankfurter Handel unter ALI1. Für Anleger, die dem Tungsten-Titel seit Monaten hinterherjagen, ist der Schritt Teil einer größeren Neuausrichtung: Almonty will sich als US-nahe Rohstoffgesellschaft positionieren, nachdem die ASX-Notierung bereits parallel abgewickelt wurde.
Der Rückzug aus Toronto folgt der Logik eines Unternehmens, das binnen weniger Monate von der Entwicklungsgesellschaft zum Produzenten geworden ist. Mit dem Produktionsstart der Sangdong-Mine, den Quartalszahlen und dem parallel aufgesetzten Aktienrückkaufprogramm hat Almonty zuletzt mehrere Fixpunkte gesetzt, die den Kurs binnen zwölf Monaten um 310 Prozent nach oben trieben. Die Konzentration der Handelsvolumina auf Nasdaq und Frankfurt soll diese neue institutionelle Sichtbarkeit weiter untermauern.
Kursbild bleibt volatil
Am Freitag verlor die Aktie 3,9 Prozent und schloss bei 15,57 Euro. Ein konkreter unternehmensspezifischer Auslöser für den Rücksetzer ist nicht erkennbar – weder eine neue Unternehmensmeldung noch ein sektorweites Ereignis am Handelstag lässt sich dafür ausmachen.
Der Tungstenmarkt zeigte sich im August insgesamt eher stabilisierend nach der kräftigen Rally der Vormonate, chinesische Inlandspreise für Ammoniumparawolframat gaben von ihrem Julihoch spürbar nach, während der westliche Referenzpreis in Rotterdam auf hohem Niveau verharrte.
Trotz des Tagesverlusts bleibt das mittelfristige Bild intakt: Auf Monatssicht steht ein Plus von 63 Prozent zu Buche, seit Jahresbeginn hat sich der Kurs nahezu verdoppelt.
Vom 52-Wochen-Hoch bei 20,61 Euro, erreicht Mitte April, trennen die Aktie aktuell 24 Prozent, während sie gegenüber dem Tief vom 3. September vergangenen Jahres um mehr als das Vierfache zugelegt hat. Die Volatilität von annualisiert 92 Prozent auf Monatssicht zeigt, wie nervös der Handel mit dem Titel bleibt – ein Muster, das seit dem Produktionsanlauf der Sangdong-Mine anhält.
Fundamentales Fundament wächst mit
Hinter der Kursschwankung steht ein Unternehmen, dessen operative Basis sich in den vergangenen Monaten deutlich verbreitert hat. Die Erweiterung des Liefervertrags mit Global Tungsten & Powders um sechs Jahre Laufzeit und 40 Prozent mehr Volumen, die im Juli vollzogene Aufstockung der Barmittel durch die Wandelanleihe über 800 Millionen US-Dollar sowie die im August eingereichte Shelf-Registrierung über knapp 247 Millionen US-Dollar zeigen, dass Almonty parallel zur operativen Skalierung auch die Kapitalstruktur für die zweite Ausbaustufe von Sangdong vorbereitet.
Diese Kombination aus Produktionshochlauf, erweiterten Abnahmeverträgen und breiterer Investorenbasis dürfte den Ausschlag dafür geben, wie belastbar die Kursgewinne der vergangenen zwölf Monate sind.
Der Rückzug von der Toronto Stock Exchange ist dabei kein operatives Ereignis, sondern ein strukturelles Signal: Almonty positioniert sich als Nasdaq-Titel mit europäischem Zweitmarkt in Frankfurt und richtet seine Handelsinfrastruktur auf jene Investorenkreise aus, die den weiteren Sangdong-Ausbau finanzieren sollen.
Almonty-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Almonty-Analyse vom 30. August liefert die Antwort:
Die neusten Almonty-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Almonty-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Almonty: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




