Almonty Aktie: Verlässliche Wachstumszahlen
Almonty Industries hat die kommerzielle Wolframförderung in Südkorea aufgenommen. Analysten heben daraufhin die Kursziele deutlich an und sehen strategische Vorteile durch die geopolitische Lage.

- Produktionsstart der Sangdong-Wolframmine in Südkorea
- Mehrere Analysten erhöhen Kursziele und Gewinnschätzungen
- Hohe Nachfrage und geopolitische Spannungen treffen Markt
- Umsatzwachstum bei gleichzeitig stark steigenden Kosten
Für Bergbauunternehmen ist der Schritt vom reinen Entwickler zum aktiven Produzenten die kritischste Phase. Almonty Industries hat diese Hürde mit der Inbetriebnahme der Sangdong-Wolframmine in Südkorea nun genommen. Die Reaktion der Analysten fällt eindeutig aus: Angesichts der neuen Rolle als einer der wenigen westlichen Wolfram-Lieferanten werden die Gewinnprognosen und Kursziele derzeit deutlich nach oben korrigiert.
Das gestiegene Vertrauen des Marktes spiegelt sich auch in der jüngsten Kursentwicklung wider. Seit Jahresbeginn hat das Papier bereits gut 62 Prozent zugelegt und schloss am gestrigen Montag bei 19,56 CAD.
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Analysten passen Modelle an
Die Inbetriebnahme in Südkorea hat eine Welle von Neubewertungen ausgelöst. Verschiedene Brokerhäuser haben in den vergangenen Tagen ihre Einschätzungen aktualisiert:
- B. Riley Financial: Kursziel von 17,00 auf 23,00 US-Dollar angehoben (Kaufen)
- DA Davidson: Kursziel bei 25,00 US-Dollar bestätigt (Kaufen)
- Oppenheimer: Kursziel von 16,00 auf 19,00 US-Dollar erhöht (Outperform)
- Diamond Equity Research: Gewinnschätzung (EPS) für 2026 von 0,23 auf 0,45 US-Dollar verdoppelt
Dabei ist aus Transparenzgründen anzumerken, dass der Bericht von Diamond Equity laut eigenen Angaben vom Unternehmen selbst gesponsert wurde. Der breite Konsens der Analysten liegt laut MarketBeat.com aktuell bei einem durchschnittlichen Kursziel von 18,38 US-Dollar.
Geopolitik als Preistreiber
Der Produktionsstart fällt in ein äußerst günstiges Marktumfeld. Der Referenzpreis für Ammoniumparatungstat (APT) erreichte zuletzt rund 2.500 US-Dollar pro metrischer Tonnen-Einheit. Angetrieben wird diese Entwicklung durch eine anhaltend hohe Nachfrage aus der Rüstungs- und Halbleiterindustrie bei gleichzeitigem strukturellem Angebotsdefizit.
Die geopolitische Lage verschärft die Situation zusätzlich. China kontrolliert über 80 Prozent der weltweiten Wolframproduktion und hat bereits Exportbeschränkungen verhängt. Da die USA ab 2027 den Import von chinesischem Wolfram für Rüstungszwecke verbieten, entsteht für westliche Lieferanten wie Almonty ein erheblicher strategischer Vorteil.
Wachsende Umsätze, steigende Kosten
Finanziell ist das Unternehmen für die weitere Skalierung gerüstet. Ein Ende 2025 abgeschlossenes Kapitalisierungsprogramm sorgte für ein starkes Cash-Polster von 268,4 Millionen US-Dollar. Diese Liquidität sichert den Hochlauf in Südkorea und finanziert das nächste Großprojekt: Die Gentung Browns Lake Mine in Montana soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 die Produktionsreife erreichen.
Die ersten Erfolge der Kommerzialisierung zeigen sich bereits in der Bilanz. Im vierten Quartal 2025 kletterte der Umsatz um 39 Prozent auf 8,7 Millionen US-Dollar. Allerdings erfordert das Wachstum auch hohe Investitionen in die Struktur. Die allgemeinen und administrativen Kosten sprangen im Schlussquartal von 1,8 auf 9,4 Millionen US-Dollar an. Diese erhöhte Kostenbasis bleibt ein zentraler Faktor, den Marktbeobachter auf dem Weg zur Profitabilität genau verfolgen werden.
Mit dem Übergang in die kommerzielle Phase hat Almonty das Entwicklungsrisiko erheblich gesenkt. Der nächste wichtige Meilenstein steht bereits fest: Für 2027 ist die Phase-2-Erweiterung in Sangdong geplant. Diese soll die Verarbeitungskapazität auf rund 1,2 Millionen Tonnen Erz pro Jahr verdoppeln und die Mine zu einem Lieferanten ausbauen, der künftig etwa 40 Prozent der globalen Wolframnachfrage außerhalb Chinas decken kann.
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