Almonty Aktie: Wolfram-Futures im Anmarsch?

Westliches APT kostete am 26. Oktober deutlich mehr als chinesisches Material; Almonty meldete zudem eine Wolframlieferung aus Sangdong.

Die Kernpunkte:
  • Westliches APT bei 278,22 Dollar je Kilogramm
  • Chinesischer Ab-Werk-Preis bei 74,43 Dollar
  • CME plant Wolfram-Futures für kommendes Jahr
  • Erster Wolframcontainer verließ Sangdong Richtung Kunde

Eine wachsende Preiskluft prägt den Wolframmarkt, in dem Almonty als Produzent tätig ist. Medienberichten zufolge kostete westliches APT am 26. Oktober 278,22 $/kg, während der chinesische Ab-Werk-Preis bei 74,43 $/kg lag. Die Almonty-Aktie steigt heute um 2,7%; ein Zusammenhang mit der Preisentwicklung ist damit nicht belegt.

Neue Instrumente für den Wolframhandel

Almonty-Chef Lewis Black berichtete in seinem Newsletter vom 25. Oktober über Pläne für neue Handels- und Preisbildungsinstrumente. Demnach plant CME, im kommenden Jahr Wolfram-Futures einzuführen. S&P Global Platts schlägt daneben eine gesonderte Preisbewertung für Wolfram vor, das außerhalb Chinas seinen Ursprung hat.

Damit stehen zwei unterschiedliche Vorhaben im Raum: ein geplanter Terminhandel und eine vorgeschlagene Preisbewertung mit ausdrücklich geografisch abgegrenztem Geltungsbereich.

Black meldete im selben Newsletter auch einen operativen Schritt: Der erste Wolframcontainer hatte Sangdong an jenem Wochenende in Richtung eines Kunden verlassen. Nach seinen Angaben war es die erste derartige Lieferung seit mehr als 30 Jahren.

Genehmigungsrahmen und möglicher Börsenzugang

Vor gut einer Woche trat Montana dem bundesweiten FAST-41-Genehmigungsverfahren bei. Es dient dazu, die Genehmigungszeitpläne des Bundesstaates und der Bundesbehörden zu koordinieren. Almontys Wolframprojekt Gentung wurde dabei ausdrücklich unter den aufkommenden Wolframprojekten des Bundesstaates genannt. Nach Unternehmensangaben war Almonty bei Montanas Beitritt vertreten.

Auch ein möglicher weiterer Börsenzugang war Thema: Medienberichten zufolge führte Almonty vor rund zwei Wochen Gespräche über eine mögliche Notierung in Südkorea. Zu den diskutierten Varianten gehörten koreanische Hinterlegungsscheine. Die Berichterstattung beschrieb dies als mögliche Option, nicht als bestätigten Notierungsplan.

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