Almonty Aktie: Zeit für Kurswechsel?
Trotz Milliardenbewertung schreibt der Wolframproduzent tiefrote Zahlen. Die Aktie fällt vom Rekordhoch zurück.

- Aktie verliert nach Rekordhoch
- Milliardenbewertung bei operativen Verlusten
- Hohe Liquidität als strategischer Puffer
- Kurs noch deutlich über 200-Tage-Linie
Wer die Kursentwicklung von Almonty Industries über zwölf Monate betrachtet, reibt sich die Augen: Mehr als 628 Prozent Kursgewinn stehen zu Buche. Dass die Aktie zuletzt etwas Luft ablässt, wirkt da fast wie eine Selbstverständlichkeit.
Am Freitag schloss die Aktie in Kanada bei 26,88 CAD, ein Minus von knapp 0,7 Prozent. Auf Wochensicht beläuft sich der Rückgang auf rund vier Prozent — nach einem Jahresauftakt, der den Kurs seit Januar um mehr als 123 Prozent nach oben getrieben hat. Vom Allzeithoch bei 32,07 CAD, das Mitte April markiert wurde, fehlen noch gut 16 Prozent.
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Verluste trotz Milliardenbewertung
Der Wolfram- und Zinnproduzent weist für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 32,5 Millionen US-Dollar aus. Der Nettogewinn? Fehlanzeige. Unterm Strich stand ein Verlust von 161,9 Millionen US-Dollar — allein im vierten Quartal entfielen davon 102,3 Millionen. Einer Marktkapitalisierung von umgerechnet rund 4,7 Milliarden Euro stehen damit erhebliche operative Verluste gegenüber.
Immerhin: Die Liquiditätsposition ist komfortabel. Per Jahresende 2025 verfügte das Unternehmen über Barmittel von 268,4 Millionen US-Dollar — ein Puffer, der strategischen Spielraum lässt.
Sektor im Bewegung
Im weiteren Umfeld des Industriemetall-Sektors gab es zuletzt einige bemerkenswerte Entwicklungen. Northcliff Resources verlängerte am Freitag die Laufzeit seiner Kreditfazilität für das Sisson-Wolfram-Molybdän-Projekt in New Brunswick bis zum 17. Juni 2026 und sicherte sich zusätzliche 3,45 Millionen US-Dollar.
NGEx Minerals meldete unterdessen den Abschluss seines Phase-4-Bohrprogramms am Lunahuasi-Projekt — 27.318 Meter in 32 Bohrlöchern, mit starken Ergebnissen in den Zonen Mars und Saturn. Lomiko Metals reichte eine positive Machbarkeitsstudie für sein Graphitprojekt La Loutre in Quebec ein: Der Studie zufolge liegt der Nachsteuer-Barwert bei 617,4 Millionen kanadischen Dollar, die geplante Minenlebensdauer bei 28 Jahren.
Die technische Ausgangslage bei Almonty bleibt trotz des jüngsten Rücksetzers konstruktiv: Der Kurs notiert rund 83 Prozent über seinem 200-Tage-Durchschnitt, der RSI liegt bei 61 — erhöht, aber noch nicht überkauft. Ob die Aktie ihren April-Höchststand wieder ansteuert, hängt maßgeblich davon ab, wann das Unternehmen den Sprung in die operative Profitabilität schafft.
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