Almonty Industries Aktie: Doppelter Countdown!

Almonty Industries steht vor zwei entscheidenden Terminen: der Vorstand muss über eine Aktienkonsolidierung entscheiden und im Mai folgen erste vollständige Produktionsdaten aus der Sangdong-Mine.

Die Kernpunkte:
  • Vorstandsentscheidung zu Aktienzusammenschluss bis 30. April
  • Erste vollständige Quartalsdaten aus Sangdong im Mai
  • Wolframpreise mehr als fünfmal höher als im Vorjahr
  • US-Rüstungsindustrie als künftiger Abnehmer ab 2027

Zehn Tage. So lange hat der Vorstand von Almonty Industries noch Zeit, über einen Aktienzusammenschluss im Verhältnis von bis zu fünf zu eins zu entscheiden — Deadline ist der 30. April. Kurz darauf, im Mai, folgen die ersten vollständigen Quartalsproduktiondaten aus der Sangdong-Mine. Zwei Ereignisse, die den Kurs in unterschiedliche Richtungen ziehen könnten.

Aktienkonsolidierung: Ratio offen, Entscheidung nah

Die Aktionäre haben den Zusammenschluss bereits grundsätzlich genehmigt. Der Vorstand darf das genaue Verhältnis innerhalb der genehmigten Spanne selbst festlegen — oder die Konsolidierung ganz abblasen. Konkrete Details erwartet der Markt spätestens auf der Hauptversammlung am 8. Juni, wo auch eine geplante Phase-2-Erweiterung in Sangdong auf der Tagesordnung stehen soll.

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Sangdong: Vollbetrieb im Visier

Operativ läuft die Uhr parallel. Das Analysehaus DA Davidson rechnet damit, dass Sangdong im zweiten Quartal 2026 die volle Produktionskapazität erreicht — rund 640.000 Tonnen Erz pro Jahr, mit einem Zieloutput von 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat. Der Erzgehalt von etwa 0,51 % Wolframtrioxid liegt dreimal über dem globalen Durchschnitt, die prognostizierte Minenlebensdauer bei über 45 Jahren.

Was die Zahlen wert sind, zeigt sich im Mai. Dann veröffentlicht Almonty erstmals vollständige Quartalsproduktiondaten aus Sangdong — der erste echte Beweis, ob die Mine hält, was die Projektionen versprechen.

Marktlage spielt Almonty in die Hände

Das Timing könnte kaum günstiger sein. Japanische Zulieferer warnen Samsung und SK Hynix, dass ihre Bestände an Wolframhexafluorid — unverzichtbar für die 3D-NAND-Chipproduktion — noch in diesem Sommer erschöpft sein könnten. Der Referenzpreis für Ammoniumparawolframat (APT) liegt aktuell bei 2.250 US-Dollar je metrischer Tonne und damit mehr als fünfmal so hoch wie im Vorjahresdurchschnitt.

Hinzu kommt ein struktureller Rückenwind aus Washington: Ab Januar 2027 müssen US-Rüstungsunternehmen Wolfram ausschließlich von nicht-chinesischen Lieferanten beziehen. Almonty ist bereits von US-Gegenzöllen auf Erze und Konzentrate ausgenommen und positioniert sich als direkter Zulieferer für amerikanische Verteidigungsauftragnehmer.

Analysten uneins, Kasse voll

Das Unternehmen verfügt über liquide Mittel von rund 268 Millionen kanadischen Dollar — gestützt durch einen überzeichneten Börsengang über 90 Millionen Dollar sowie eine anschließende Finanzierungsrunde über 129 Millionen Dollar. Der Kurs hat sich in den vergangenen zwölf Monaten mehr als versiebenfacht, was Analysten tief gespalten lässt, ob die aktuelle Bewertung noch Luft nach oben lässt.

Mittelfristig plant Almonty eine Phase-2-Erweiterung in Sangdong, die die Verarbeitungskapazität auf 1,2 Millionen Tonnen Erz pro Jahr verdoppeln soll — Zielstart 2027. Außerdem könnte das neu erworbene Wolfram-Projekt in Dillon, Montana, bereits Ende 2026 in Produktion gehen. Dorthin hat das Unternehmen im April auch seinen Firmensitz verlegt.

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