Almonty Industries Aktie: Institutionelle Käufer stürmen
Die Aktie von Almonty Industries profitiert von der Hochfahrung der Sangdong-Wolframmine, geopolitischen Angebotsengpässen und massiven Käufen institutioneller Investoren.

- Sangdong-Mine startet kommerzielle Wolfram-Produktion
- China-Exportkontrollen verschärfen Angebotsengpass
- Mehrere Analysten erhöhen ihre Kursziele deutlich
- Institutionelle Investoren bauen Positionen massiv aus
Die Aktie von Almonty Industries hat sich in den vergangenen drei Monaten mehr als verdoppelt. Der Kurs erreichte am Donnerstag ein neues 52-Wochen-Hoch von 17,31 US-Dollar, bevor er am 26. Februar 2026 bei 17,84 US-Dollar notierte. Die Marktkapitalisierung liegt damit bei rund 4,01 Milliarden US-Dollar.
Verantwortlich für den steilen Anstieg ist eine ungewöhnliche Kombination aus operativen Meilensteinen, geopolitischen Verwerfungen und massiven institutionellen Zukäufen. Im Zentrum steht die Sangdong-Mine in Südkorea, die im Dezember 2025 die kommerzielle Produktion aufnahm.
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Sangdong: Der größte Nicht-Chinesische Tungsten-Produzent
Die Sangdong-Mine gilt als eine der weltweit größten und hochgradigsten Wolframlagerstätten. Nach vollständiger Hochfahrung soll sie über 80 Prozent der globalen Nicht-Chinesischen Wolframproduktion liefern. Die gemessenen Reserven belaufen sich auf 7,9 Millionen Tonnen mit einem durchschnittlichen Gehalt von 0,47 Prozent Wolframoxid.
In der ersten Ausbaustufe soll die Mine rund 640.000 Tonnen Erz pro Jahr verarbeiten, in einer zweiten Phase 1,2 Millionen Tonnen. Das Projekt soll Südkorea in seine historische Rolle als Schlüssellieferant zurückführen und eine westliche Lieferkette jenseits chinesischer Kontrolle etablieren.
Neben Sangdong plant Almonty eine Kapazitätserweiterung in der Panasqueira-Mine in Portugal und arbeitet an der Ressourcendefinition für das Sangdong-Molybdän-Projekt. Im November 2025 erwarb das Unternehmen zudem das Gentung-Browns Lake Tungsten-Projekt in Montana für 9,75 Millionen US-Dollar.
Chinas Exportkontrollen verschärfen die Lage
China dominiert über 80 Prozent der globalen Wolframlieferkette. Exportkontrollen, die 2025 in Kraft traten, haben laut BMO Capital Markets bestimmte Ausfuhren zeitweise komplett zum Erliegen gebracht. Die Lagerbestände sind erschöpft, eine Entspannung auf der Angebotsseite wird für 2026 nicht erwartet.
Ab Januar 2027 verbietet das US-Verteidigungsministerium den Einsatz von Wolfram aus China, Russland oder Nordkorea in Rüstungsprojekten. Almonty-CEO Lewis Black sprach diese Woche von einem „echten, legitimen Angebotsengpass“ und betonte, dass sich die Preisbildung erstmals seit Jahrzehnten unabhängiger von historischen Kontrollmechanismen entwickle.
Analysten heben Kursziele deutlich an
Couloir Capital erhöhte sein Fair-Value-Ziel um über 150 Prozent von 7,69 auf 19,30 kanadische Dollar. Als Begründung nannte die Firma Wolframpreise über 1.000 US-Dollar pro metrischer Tonne und die Hochfahrung der Sangdong-Mine. Trotz der massiven Anhebung blieb die Einstufung bei „Hold“.
D.A. Davidson bekräftigte im Februar 2026 seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 18 US-Dollar. B. Riley hob das Ziel von 10 auf 17 US-Dollar an. Oppenheimer stieg mit „Buy“ ein und setzte das Ziel auf 16 US-Dollar nach zuvor 12 US-Dollar. Der Konsens der Analysten liegt bei 13,38 US-Dollar.
Institutionelle Investoren stocken massiv auf
Die Zahl der Fonds mit Almonty-Positionen stieg im vergangenen Quartal um über 55 Prozent auf 107. Van Eck Associates baute seine Beteiligung um 13.294,7 Prozent aus und hält nun 11,24 Millionen Aktien im Wert von rund 99 Millionen US-Dollar. Encompass Capital Advisors investierte etwa 25,6 Millionen US-Dollar, Next Century Growth Investors rund 16,3 Millionen US-Dollar.
Zur Finanzierung seiner Projekte schloss Almonty 2025 zwei Kapitalerhöhungen in den USA ab und erlöste dabei mehr als 219 Millionen US-Dollar.
Quartalszahlen am 19. März entscheidend
Am 19. März legt Almonty seine Quartalsergebnisse vor. Es wird die erste konkrete Gelegenheit sein, zu prüfen, ob die gestiegenen Wolframpreise und die Produktionshochfahrung sich in messbaren Ergebnissen niederschlagen. Die Zahlen dürften zeigen, ob der Weg aus der Verlustzone eingeschlagen ist.
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