Almonty Industries Aktie: Profiteur der Knappheit
Der kanadische Wolframproduzent profitiert von geopolitischen Spannungen und massiven Preissteigerungen, was zu signifikanten Investitionen institutioneller Anleger führt.

- Wolframpreis steigt durch Handelskonflikte massiv an
- Große Hedgefonds bauen signifikante Positionen auf
- Produktionsausbau in Südkorea und den USA geplant
- Analysten heben Kursziele und Gewinnschätzungen an
Während die Handelskonflikte zwischen den USA und China eskalieren, rückt ein fast vergessener Rohstoff ins Rampenlicht. Wolfram ist für die Rüstungsindustrie unverzichtbar, die USA haben ihre eigene Produktion jedoch längst eingestellt. Genau diese geopolitische Lücke spielt dem kanadischen Produzenten Almonty Industries in die Karten – und lockt nun das große Geld der Wall Street an.
Der Kampf um Wolfram
Die angespannte Lage auf dem Weltmarkt ist der Haupttreiber für das wachsende Interesse an dem Unternehmen. Nachdem die US-Regierung Zölle auf chinesische Wolframprodukte verhängte, reagierte Peking Ende 2025 mit eigenen Exportbeschränkungen. Analysten bezeichnen die daraus resultierende Situation für die Vereinigten Staaten als äußerst ernst. Das Land benötigt das Metall dringend für Waffensysteme im Nahen Osten, besitzt aber seit einem Jahrzehnt keine kommerzielle Förderung mehr.
Die Folge dieser Verknappung ist eine massive Preisrallye. Der Durchschnittspreis für Ammoniumparatungstat (APT) schoss bis Mitte März 2026 um 534 Prozent auf 2.250 US-Dollar pro metrischer Tonneneinheit (MTU) in die Höhe. Präsident Trump hat Wolfram mittlerweile von den länderspezifischen Zöllen ausgenommen, um die heimische Versorgung nicht weiter zu gefährden.
Großinvestoren positionieren sich
Diese fundamentale Ausgangslage spiegelt sich deutlich in den Orderbüchern wider. Mehrere Hedgefonds haben in den vergangenen Monaten signifikante Positionen bei Almonty aufgebaut oder bestehende drastisch aufgestockt. Ein Blick auf die jüngsten Transaktionen zeigt die Dimensionen der institutionellen Käufe:
- Van ECK Associates baute seine Position um über 13.000 Prozent auf rund 99 Millionen US-Dollar aus.
- Encompass Capital Advisors investierte neu rund 25,6 Millionen US-Dollar.
- Next Century Growth Investors stieg mit 16,3 Millionen US-Dollar ein.
- Telemark Asset Management sicherte sich ein neues Aktienpaket im Wert von 7,8 Millionen US-Dollar.
Produktion trifft auf steigende Prognosen
Neben dem makroökonomischen Umfeld liefert das Unternehmen selbst operative Fortschritte. Die erste Phase der Sangdong-Mine in Südkorea ist mittlerweile in Betrieb und liefert jährlich rund 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat. Eine für 2027 geplante Erweiterung soll diesen Ausstoß auf 4.600 Tonnen verdoppeln. Gleichzeitig treibt Almonty Bohrprogramme in Portugal voran und bereitet den Produktionsstart des Gentung Browns Lake Projekts in Montana für die zweite Jahreshälfte 2026 vor.
Analysten honorieren diese Entwicklung mit steigenden Kurszielen. Oppenheimer und B. Riley Financial hoben ihre Marken kürzlich auf 19 beziehungsweise 23 US-Dollar an, während DA Davidson ein Ziel von 25 US-Dollar ausgibt. Besonders bemerkenswert ist die Anpassung von Diamond Equity Research: Die Experten verdoppelten ihre Gewinnschätzung für das Geschäftsjahr 2026 von 0,23 auf 0,45 US-Dollar pro Aktie. Mit einer gefüllten Kasse von über 268 Millionen Kanadischen Dollar aus einer kürzlichen Kapitalerhöhung ist das Unternehmen für die anstehenden Expansionsschritte finanziell solide gerüstet.
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