Almonty Industries Aktie: Sangdong liefert endlich
Die Wolfram-Mine Sangdong in Südkorea hat die Inbetriebnahme abgeschlossen und liefert Konzentrat. Analysten haben ihre Kursziele für Almonty Industries deutlich angehoben.

- Wolfram-Produktion in Sangdong nach 30 Jahren wieder aufgenommen
- Finanzierungsvereinbarungen für 75-Millionen-Dollar-Kredit offengelegt
- Analysten erhöhen Kursziele auf bis zu 25 US-Dollar
- Expansion auf Phase 2 für 2027 geplant
Phase-1-Inbetriebnahme abgeschlossen, Kreditstruktur offengelegt, Analysten erhöhen ihre Kursziele — bei Almonty Industries verdichten sich die Signale. Die Sangdong-Mine in Südkorea produziert nach mehr als 30 Jahren Pause wieder Wolfram-Konzentrat. Das ist kein Versprechen mehr, sondern Realität.
Was hinter dem Kursanstieg steckt
Den unmittelbaren Auslöser für die heutige Kursbewegung lieferte eine neue SEC-Einreichung (Form 6-K). Darin offenbart Almonty vier Änderungsvereinbarungen zu einem besicherten Termindarlehen über 75,1 Millionen US-Dollar für die Tochtergesellschaft Almonty Korea Tungsten Corp. — die Kreditstruktur, die den Betrieb der Sangdong-Mine finanziert. Die Vereinbarungen datieren aus den Jahren 2023 bis 2026 und zeichnen die schrittweise Anpassung der Finanzierungsbasis nach.
Der operative Hintergrund ist dabei mindestens so bedeutsam wie die Offenlegung selbst. Im März 2026 schloss Almonty die Phase-1-Inbetriebnahme in der Provinz Gangwon ab. Die Aufbereitungsanlage ist auf rund 640.000 Tonnen Erz pro Jahr ausgelegt und soll jährlich etwa 2.300 Tonnen Wolfram-Konzentrat produzieren.
Wachstumsplan und US-Verteidigungsmandat
Phase 2 ist für 2027 geplant und soll die Kapazität auf rund 1,2 Millionen Tonnen Erz pro Jahr verdoppeln. Bei voller Auslastung könnte Sangdong dann etwa 40 Prozent der weltweiten Wolfram-Nachfrage außerhalb Chinas decken — eine strategische Dimension, die das Interesse institutioneller Investoren erklärt.
Parallel dazu rückt das nordamerikanische Projekt ins Blickfeld. Das Gentung Browns Lake-Projekt in Montana soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 produktionsbereit sein und eine Jahreskapazität von rund 140.000 MTU erreichen. Der Zeitplan ist eng gesteckt: Ab dem 1. Januar 2027 müssen US-Verteidigungsauftragnehmer Wolfram ausschließlich von nicht-chinesischen Lieferanten beziehen.
Analysten ziehen nach
Die Analystengemeinde hat ihre Einschätzungen zuletzt deutlich angehoben. DA Davidson bestätigte Ende März ein Kursziel von 25,00 US-Dollar, B. Riley Financial erhöhte sein Ziel von 17,00 auf 23,00 US-Dollar, Oppenheimer von 16,00 auf 19,00 US-Dollar. Vier von fünf Analysten empfehlen die Aktie zum Kauf.
Im Mai folgt der erste Quartalsbericht mit konkreten Produktionsdaten aus Sangdong. Am 8. Juni findet die Hauptversammlung statt — dort werden voraussichtlich Details zur Phase-2-Expansion kommuniziert. Ob die Produktionsrealität mit den inzwischen deutlich gestiegenen Erwartungen Schritt halten kann, wird sich spätestens dann zeigen.
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