Almonty Industries Aktie: Südkorea-Mine am Netz

Almonty Industries hat die erste Phase der Inbetriebnahme seiner Sangdong-Mine in Südkorea abgeschlossen. Das Projekt soll die westliche Industrie unabhängiger von chinesischen Wolfram-Exporten machen.

Die Kernpunkte:
  • Erste Produktionsphase nach 30 Jahren Stillstand
  • Jährlich 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat geplant
  • Kapazität soll bis 2027 verdoppelt werden
  • Strategische Alternative zu chinesischen Lieferungen

Nach mehr als 30 Jahren Stillstand rollen in der südkoreanischen Sangdong-Mine wieder die Maschinen. Almonty Industries hat die erste Phase der Inbetriebnahme erfolgreich abgeschlossen und bringt damit ein Projekt ans Netz, in das über 100 Millionen US-Dollar geflossen sind. Für westliche Industrien kommt dieser Schritt genau zur richtigen Zeit, denn die Abhängigkeit von chinesischem Wolfram ist hoch und die Preise für das strategische Metall befinden sich auf einem Spitzenniveau.

Kapazitäten und Ausbaupläne

Aktuell ist die neu errichtete Verarbeitungsanlage darauf ausgelegt, jährlich rund 640.000 Tonnen Erz zu bewältigen. Daraus sollen etwa 2.300 Tonnen hochgradiges Wolframkonzentrat gewonnen werden. Das kanadische Unternehmen blickt bereits auf den nächsten Schritt: Eine für 2027 geplante Erweiterung soll die Verarbeitungskapazität auf 1,2 Millionen Tonnen Erz verdoppeln.

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Bei voller Auslastung dürfte die Sangdong-Mine dann etwa 40 Prozent der weltweiten Wolframnachfrage außerhalb Chinas abdecken. Die geologischen Voraussetzungen dafür sind günstig. Die Mine weist eine geschätzte Lebensdauer von über 45 Jahren auf und der durchschnittliche Gehalt an Wolframtrioxid liegt mit 0,51 Prozent spürbar über dem globalen Durchschnitt.

Strategische Bedeutung für den Westen

Der Neustart der Anlage fällt in eine Phase hoher geopolitischer Sensibilität. Wolfram ist ein unverzichtbarer Bestandteil für die Halbleiterfertigung und die Rüstungsindustrie. Bislang wird der globale Markt stark von chinesischen Exporten dominiert, was westliche Industrienetzwerke anfällig für Lieferengpässe macht. Almonty positioniert sich hier gezielt als alternative Bezugsquelle zur Sicherung der Lieferketten.

Um diese Stellung weiter auszubauen, treibt das Management neben dem Hochfahren der aktuellen Förderung auch Pläne für nachgelagerte Produktionsschritte voran. Dazu gehört die mögliche Errichtung einer Anlage für Wolframoxid, um einen größeren Teil der Wertschöpfungskette im eigenen Haus abzubilden.

Mit dem Abschluss der ersten Inbetriebnahme-Phase wechselt Almonty nun endgültig vom Entwickler- in den Produzentenstatus. Der operative Fokus liegt in den kommenden Monaten auf dem vollständigen Hochfahren der aktuellen Produktionslinien, um die geplante Jahreskapazität von 2.300 Tonnen zu erreichen und die finanzielle Basis für die anvisierte Erweiterung im Jahr 2027 zu schaffen.

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