Almonty: Sangdong-Mine in Südkorea am Netz

Almonty Industries nimmt Sangdong-Mine in Betrieb und plant Expansion. Der Wolfram-Produzent strebt Unabhängigkeit von China an.

Die Kernpunkte:
  • Sangdong-Mine in Südkorea gestartet
  • Volle Kapazität bis Q3 2026 geplant
  • Firmensitz nach Montana verlegt
  • Umsatz im ersten Quartal verdreifacht

Die Aktie von Almonty Industries konsolidiert nach einer massiven Rally. Operativ schaltet der Wolfram-Produzent jedoch in den nächsten Gang. Die wichtigste Mine in Südkorea läuft. Das Ziel: Unabhängiger von China werden.

Auf dem International Investment Forum bestätigte CEO Lewis Black den Fortschritt. Die Sangdong-Mine in Südkorea ist in Betrieb. Bis zum dritten Quartal 2026 erreicht die Anlage ihre volle Kapazität. Aktuell verarbeitet der Standort jährlich rund 640.000 Tonnen Roherz.

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Daraus gewinnt Almonty 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat. Für 2027 plant das Management bereits die zweite Ausbaustufe. Dann soll die Mine rund 40 Prozent der Nachfrage außerhalb Chinas decken.

Umzug in die USA

Passend zu diesen Ambitionen verlegte Almonty seinen Hauptsitz nach Dillon im US-Bundesstaat Montana. Dieser Schritt rückt das Unternehmen näher an die amerikanische Rüstungsindustrie. Die USA verschärfen derzeit die Regeln für Lieferketten bei kritischen Mineralien.

Die jüngsten Zahlen stützen den Expansionskurs. Im ersten Quartal stieg der Umsatz um 221 Prozent auf gut 25 Millionen US-Dollar. Die Kassen sind mit knapp 260 Millionen US-Dollar prall gefüllt.

Neues Geschäftsmodell

Parallel dazu verändert der Konzern sein langfristiges Geschäftsmodell. Almonty wandelt sich zunehmend zu einem Lizenzunternehmen. Einnahmen aus Gold- und Basismetallprojekten sollen künftig die Cashflows aus dem Bergbau stabilisieren.

An der Börse spiegelt sich der Wandel in einer hohen Bewertung wider. Das Unternehmen bringt rund 4,9 Milliarden US-Dollar auf die Waage. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis liegt bei extremen 120. Die Folge: Leerverkäufer positionieren sich. Die Leihgebühr für die Aktien stieg zuletzt auf knapp sechs Prozent.

Nach einem rasanten Kursanstieg seit Jahresbeginn nehmen Anleger aktuell Gewinne mit. Auf Monatssicht verlor das Papier rund 26 Prozent und schloss am Mittwoch bei knapp 24 Australischen Dollar. Der nächste operative Meilenstein folgt bald. Im zweiten Halbjahr startet die Produktion im Gentung-Wolframprojekt.

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