Almonty: Texas Capital initiiert Buy-Rating
Texas Capital empfiehlt Almonty-Aktie als Kauf, da strukturelle Wolfram-Knappheit und strategische Minenprojekte in Südkorea und den USA das Wachstum antreiben.

- Neue Kaufempfehlung von Texas Capital
- Wolframpreise steigen durch strukturelle Knappheit
- Produktionsstart in Montana für 2026 geplant
- Sangdong-Mine in Südkorea auf Vollkapazität
Eine neue Kaufempfehlung, ein Hauptsitz in Montana und eine Aktie, die sich innerhalb von zwölf Monaten fast verzehnfacht hat — bei Almonty Industries verdichten sich die Signale. Texas Capital initiierte am 20. April 2026 die Coverage mit einem „Buy“-Rating und verwies auf steigende Wolframpreise als zentralen Kurstreiber.
Strukturelle Knappheit als Fundament
Wolfram notiert derzeit bei rund 3.000 US-Dollar je MTU. Hinter dem Preisanstieg steckt mehr als kurzfristige Nachfrage: Analysten beschreiben eine strukturelle Angebotsknappheit, die durch den laufenden Halbleiter-Superzyklus und geopolitische Verwerfungen verschärft wird. China kontrolliert historisch rund 80 Prozent des globalen Wolframmarkts — ein Umstand, der westliche Produzenten wie Almonty in eine strategisch günstige Position rückt. Ab 2027 will die US-Regierung Importe kritischer Rohstoffe aus China verbieten, was den Druck auf alternative Lieferketten weiter erhöht.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Almonty?
Wolfram ist dabei kein Nischenrohstoff. Als Bestandteil panzerbrechender Munition und als Prozessgas in der Chipfertigung — in Form von Wolframhexafluorid — ist das Metall sowohl für die Verteidigungsindustrie als auch für die Halbleiterfertigung unverzichtbar.
Montana, Südkorea, Portugal
Am 13. April 2026 verlegte Almonty seinen Firmensitz von Toronto nach Dillon, Montana. Der Schritt bringt das Management näher an US-Behörden und Rüstungsunternehmen — und näher an das Gentung-Browns-Lake-Projekt, das Ende 2025 übernommen wurde. Die Produktion soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 anlaufen, sofern die Abbaugenehmigungen erteilt werden. Geplant ist der Einsatz aufbereiteter Anlagen aus Spanien, um den Neustart zu beschleunigen.
Das Flaggschiff bleibt die Sangdong-Mine in Südkorea. Phase 1 läuft inzwischen auf voller Kapazität und verarbeitet 640.000 Tonnen Wolframerz jährlich, was rund 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat ergibt. In Portugal soll die Panasqueira-Mine auf etwa 124.000 MTU Jahresproduktion ausgebaut werden. Finanzanalysen vom 21. April 2026 schätzen, dass Sangdong und Gentung zusammen zwischen 466 Millionen und 830 Millionen US-Dollar zusätzlichen Umsatz im laufenden Geschäftsjahr generieren könnten — bei geschätzten Nettomargen von 60 Prozent bei Vollproduktion.
Kurs nahe Jahreshoch, Momentum intakt
Die Aktie notiert aktuell bei 30,50 CAD — ein Minus von rund 4,4 Prozent gegenüber dem Vortag, aber noch immer gut 150 Prozent über dem Jahresanfangsniveau. Das 52-Wochen-Hoch von 32,07 CAD wurde erst am 17. April markiert.
Der nächste operative Meilenstein ist Phase 2 in Sangdong, die für Ende 2027 geplant ist und einen substanziellen Anteil der globalen Wolfram-Nachfrage außerhalb Chinas abdecken soll. Bis dahin bleibt der Genehmigungsprozess in Montana der entscheidende Kurzfristfaktor — er bestimmt, ob der Produktionsstart 2026 tatsächlich gelingt.
Almonty-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Almonty-Analyse vom 21. April liefert die Antwort:
Die neusten Almonty-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Almonty-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Almonty: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




