Almonty: Wolfram über 3.000 Dollar je Tonne
Almonty verlegt Hauptsitz in die USA und profitiert von massiv steigenden Wolframpreisen durch chinesische Exportbeschränkungen.

- Wolframpreis steigt um über 230 Prozent
- Firmensitz nach Montana verlegt
- Sangdong-Mine in Südkorea läuft an
- Gentung-Projekt in Montana geplant
Wolfram kostet so viel wie seit Jahren nicht mehr — und Almonty Industries will genau davon profitieren. Der Preis für Ammoniumparawolframat (APT) hat sich innerhalb von sechs Monaten mehr als verdreifacht und überstieg im April 2026 die Marke von 3.000 US-Dollar je metrische Tonneneinheit (mtu). Hintergrund ist eine Kombination aus chinesischen Exportkontrollen und einer formellen US-Sicherheitsuntersuchung, die die Abhängigkeit von importierten Rohstoffen als direkte Bedrohung der nationalen Verteidigung eingestuft hat.
Geopolitik als Wachstumstreiber
China kontrolliert mehr als 88 Prozent des globalen Wolframangebots. Washington hat am 29. April 2026 offiziell bestätigt, dass diese Abhängigkeit — insbesondere bei kritischen Mineralien — die Verteidigungs- und Industriebasis der USA gefährdet. APT notierte Ende 2025 noch bei rund 900 US-Dollar je mtu; der Anstieg auf über 3.000 US-Dollar entspricht einem Plus von mehr als 230 Prozent in einem halben Jahr.
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Almonty reagiert auf dieses Umfeld mit einer klaren geografischen Neuausrichtung. Am 13. April 2026 verlegte das Unternehmen seinen Hauptsitz von Toronto nach Dillon, Montana — näher an US-Behörden, Rüstungsunternehmen und Industriepartnern. Das ist kein symbolischer Schritt: Das US-Militär darf ab 2027 keine kritischen Metalle mehr aus China beziehen.
Sangdong läuft, Montana wartet
Das Flaggschiff-Projekt ist die Sangdong-Mine in Südkorea. Im März 2026 schloss Almonty die Phase-1-Inbetriebnahme ab und brachte die historische Anlage zurück in die Produktion. Die Aufbereitungsanlage ist auf rund 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat pro Jahr ausgelegt. Eine für 2027 geplante Phase-2-Erweiterung soll die Kapazität auf etwa 4.600 Tonnen verdoppeln — bei Vollauslastung würde Sangdong rund 40 Prozent der globalen Wolfram-Nachfrage außerhalb Chinas decken.
In Montana entwickelt Almonty das Gentung-Projekt am Browns-Lake-Vorkommen mit einer Gesamtressource von 7,53 Millionen Tonnen. Die Produktionsbereitschaft wird für die zweite Jahreshälfte 2026 angestrebt, mit einer erwarteten Jahreskapazität von rund 140.000 mtu. Dass Red Mountain Mining (ASX: RMX) am 29. April 2026 eine Exklusiv-Option auf das direkt angrenzende Pioneer-Tungsten-Projekt in Montana gesichert hat, unterstreicht das wachsende Interesse der Branche an der Region.
Kurs mit Rückenwind, aber volatil
Finanziell hat sich Almonty in den vergangenen Monaten erheblich gestärkt: Ein IPO im Juli 2025 brachte 90 Millionen US-Dollar, eine Folgekapitalerhöhung im Dezember 2025 weitere 129 Millionen US-Dollar ein. Die Aktie spiegelt den Wolfram-Boom wider — auf Jahressicht legte der Kurs in kanadischen Dollar um mehr als 600 Prozent zu. Allerdings ist die Volatilität mit über 100 Prozent annualisiert erheblich, und vom Zwölfmonatshoch Mitte April hat der Kurs bereits rund 16 Prozent nachgegeben.
Entscheidend für den nächsten Kursabschnitt dürfte sein, ob Almonty den Zeitplan für Gentung hält und wie schnell Sangdong die Phase-2-Kapazitäten erreicht — beides vor dem Hintergrund einer US-Beschaffungsfrist, die 2027 unwiderruflich ausläuft.
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