Alphabet Aktie: Ein weiterer Durchbruch
Google-Mutterkonzern setzt auf Marvell für KI-Chips und investiert bis zu 40 Mrd. Dollar in Anthropic.

- Verhandlungen mit Marvell über KI-Chips
- Bis zu 40 Mrd. Dollar für Anthropic
- Aktienkurs auf Jahreshoch bei 293,75 Euro
- Hauptversammlung mit umstrittenen Anträgen
Alphabet greift den Engpass der Künstlichen Intelligenz auf zwei Ebenen an. Der Google-Mutterkonzern sucht neue Partner für eigene Chips und pumpt Milliarden in Start-ups. Die Börse honoriert diese Doppelstrategie.
Alphabet verhandelt aktuell mit Marvell Technology. Das Ziel: die Entwicklung neuer maßgeschneiderter KI-Chips. Konkret geht es um eine neue Tensor Processing Unit (TPU). Parallel dazu entwerfen die Partner einen speziellen Speicherprozessor für Googles Hardware. Die Designphase soll im kommenden Jahr enden. Danach startet die Testproduktion. Bisher verließ sich Google bei seinen TPUs stark auf Broadcom. Die Gespräche mit Marvell zeigen nun einen Strategiewechsel. Alphabet will seine Lieferketten breiter aufstellen.
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Milliarden für Anthropic
Abseits der eigenen Hardware nimmt Alphabet viel Geld in die Hand. Der Konzern investiert bis zu 40 Milliarden US-Dollar in das KI-Start-up Anthropic. Davon fließen 10 Milliarden US-Dollar sofort als Barinvestition. Weitere 30 Milliarden US-Dollar fließen nur bei Erreichen konkreter Leistungsziele. Im Gegenzug sichert sich Google langfristig Rechenkapazitäten und Zugang zu den Claude-Modellen.
Am Aktienmarkt kommt dieser Expansionskurs hervorragend an. Die Alphabet-Aktie schloss am Freitag bei 293,75 Euro. Damit steht das Papier exakt auf dem Hoch des vergangenen Jahres. Auf Sicht von zwölf Monaten hat sich der Kurs mehr als verdoppelt.
Konfliktpotenzial auf der Hauptversammlung
Am 5. Juni 2026 treffen sich die Aktionäre zur virtuellen Hauptversammlung. Die Agenda birgt Zündstoff. Das Management schlägt vor, den bestehenden Aktienplan um 200 Millionen C-Aktien aufzustocken.
Zusätzlich stehen 14 Anträge von Aktionären zur Abstimmung. Diese fordern unter anderem strengere Klimaziele und eine bessere Aufsicht der KI-Entwicklung. Der Verwaltungsrat positioniert sich hierbei eindeutig. Er empfiehlt, alle 14 Anträge abzulehnen.
Die Fronten für das Aktionärstreffen im Juni sind damit geklärt. Bis dahin richtet sich der Fokus auf die operative Umsetzung der neuen Chip-Allianz.
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