Alphabet Aktie: Geld für den freiwilligen Abschied

Alphabet steigerte den Quartalsumsatz um 25 Prozent, während hohe Investitionen den freien Cashflow ins Minus drückten.

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Die Kernpunkte:
  • Abfindungsangebote in fünf Ländern seit Juni
  • Quartalsumsatz von Alphabet wächst um 25 Prozent
  • Google Cloud steigert Erlöse um 103 Prozent
  • Freier Cashflow liegt bei minus 9,1 Milliarden Dollar

Google hat am Mittwoch gegenüber Reuters bestätigt, seit Juni einigen Beschäftigten freiwillige Abfindungspakete angeboten zu haben. Die Angebote betreffen Mitarbeiter in Kanada, Frankreich, Deutschland, Japan und der Schweiz. Der Schritt soll helfen, die Kosten einzudämmen.

Kostensenkung und hoher Kapitaleinsatz

Die Angebote richten sich damit an einen Teil der Belegschaft in den genannten Ländern. Google bestätigte die Maßnahmen gegenüber Reuters als Teil seiner Bemühungen um Kostendisziplin.

Alphabet meldete für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 127,6 Milliarden $. Das entsprach einem Wachstum von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Bei Google Cloud stieg der Umsatz um 103 Prozent auf 30,7 Milliarden $. Die Investitionsausgaben des Konzerns beliefen sich auf 51,4 Milliarden $.

Der freie Cashflow war mit 9,1 Milliarden $ negativ. Damit stehen neben dem gemeldeten Umsatzwachstum erhebliche Ausgaben für Investitionen in der Quartalsbilanz.

Rechenzentren und Finanzierung als Kontext

Vor rund einem Monat kündigte Google an, 17 Milliarden $ in sein erstes Rechenzentrum in Wyoming zu investieren. Als Partner nannte das Unternehmen Tallgrass Energy, Black Hills Energy, American Electric Power und Related Digital.

Das Grundstück im Südosten Wyomings erwarb Google von Crusoe, wie Reuters im Zusammenhang mit dem vor rund einem Monat angekündigten Rechenzentrumsprojekt berichtete. Die finanziellen Bedingungen des Erwerbs wurden nicht offengelegt.

Vor rund einem Monat startete Alphabet außerdem eine Anleiheemission über 6 Milliarden Euro, verteilt auf sieben Tranchen. Die Laufzeiten reichten von zwei bis 19 Jahren. Reuters berichtete über eine Nachfrage von mehr als 17 Milliarden Euro.

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