Alphabet Aktie: Investoren applaudieren
Wells Fargo bekräftigt seine positive Einschätzung für Alphabet und hebt das Kursziel an, gestützt auf starkes Cloud-Wachstum und strategische Akquisitionen wie Wiz.

- Kursziel von 387 auf 397 US-Dollar angehoben
- Starkes Umsatzwachstum bei Google Cloud
- Hohe Investitionen in Rechenzentren für 2026
- Übernahme von Wiz für 32 Milliarden US-Dollar
Wells Fargo hält trotz eines turbulenten Börsenwochenendes an seiner positiven Einschätzung für Alphabet fest — und erhöht sogar das Kursziel. Das Vertrauen der Analysten gründet auf einer Reihe strategischer Schritte, die Alphabet als zentralen Profiteur des KI-Zeitalters positionieren sollen.
Wiz-Übernahme und TPU-Lizenzierung als Wachstumstreiber
Die Bank hob ihr Kursziel von 387 auf 397 US-Dollar an und bekräftigte das „Overweight“-Rating. Damit sehen die Analysten ein Aufwärtspotenzial von rund 41 Prozent gegenüber dem aktuellen Kursniveau. Ausschlaggebend dafür sind vor allem zwei Entwicklungen: die Übernahme des Cloud-Sicherheitsunternehmens Wiz für 32 Milliarden US-Dollar in bar, die am 11. März abgeschlossen wurde, sowie die Entscheidung, eigene Tensor Processing Units (TPUs) an das KI-Startup Anthropic zu lizenzieren. Wells Fargo wertet beides als Beleg dafür, dass Alphabet seine Rechenkapazitäten gezielt in neue Ertragsquellen umwandelt.
Hohe Investitionen, starkes Cloud-Wachstum
Auf der anderen Seite steht ein massiver Investitionsbedarf. Für 2026 prognostizieren Analysten Kapitalausgaben zwischen 175 und 185 Milliarden US-Dollar — fast doppelt so viel wie die 91,4 Milliarden, die 2025 in den Aufbau von Rechenzentren flossen. Das belastet die Stimmung rund um die Aktie spürbar.
Die operativen Zahlen liefern allerdings ein anderes Bild. 2025 erzielte Alphabet einen Gesamtumsatz von 402,8 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 15,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders Google Cloud legte zu: Im vierten Quartal 2025 wuchs der Bereich um 48 Prozent im Jahresvergleich — deutlich schneller als der Gesamtmarkt, der auf rund 30 Prozent Wachstum kam. Der Cloud-Anteil am Gesamtumsatz stieg auf 14,6 Prozent.
Zusätzlichen Druck erzeugte ein Gerichtsurteil vom 25. März: Eine Jury befand YouTube und Meta Platforms in einem Fall rund um das Design von Social-Media-Apps und deren Auswirkungen auf Minderjährige für haftbar. Die angeordnete Zahlung von rund 6 Millionen US-Dollar ist gemessen an der Marktkapitalisierung von 3,5 Billionen US-Dollar marginal — das Urteil verstärkte jedoch die allgemeine Verkaufsstimmung im Technologiesektor. Die Aktie schloss am Freitag rund 8,5 Prozent unter dem Stand der Vorwoche.
Ob die starken Cloud-Zahlen und die strategischen Zukäufe die steigenden Investitionskosten mittelfristig rechtfertigen, wird sich spätestens mit den nächsten Quartalsergebnissen zeigen — die Messlatte liegt nach dem Wiz-Deal deutlich höher als zuvor.
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