Alphabet Aktie: Marktgleichgewicht unverändert

Die EU-Kommission untersucht die Marktmacht von Alphabet im KI-Bereich, während das Unternehmen Milliarden in Rechenzentren und Sicherheit investiert. Analysten sehen dennoch Aufwärtspotenzial.

Die Kernpunkte:
  • EU prüft Wettbewerbsverhalten im KI-Sektor
  • Massive Investitionen in KI-Infrastruktur geplant
  • Größte Übernahme mit Cloud-Sicherheitsfirma Wiz
  • Analysten sehen deutliches Kurssteigerungspotenzial

EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera traf sich gestern in San Francisco mit Alphabet-Chef Sundar Pichai. Auf der Agenda: Bedenken der Europäischen Kommission, dass etablierte Tech-Konzerne ihre bestehende Marktmacht nutzen könnten, um auch im KI-Sektor frühzeitig die Weichen zu ihren Gunsten zu stellen.

Brüssels Blick auf KI-Dominanz

Die EU-Kommission untersucht zunehmend, wie große Plattformbetreiber KI-Dienste in ihre Kernangebote integrieren — und ob dabei Wettbewerber systematisch benachteiligt werden. Konkret geht es um KI-Chatbots, Trainingsdaten und Cloud-Infrastruktur. Riberas Besuch in den USA ist Teil einer Gesprächsrunde mit mehreren Tech-Konzernen. Die regulatorische Aufmerksamkeit trifft Alphabet in einer Phase, in der das Unternehmen massiv in eben diese Bereiche investiert.

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Milliarden für KI — trotz Gegenwind

Für 2026 plant Alphabet Investitionen zwischen 175 und 185 Milliarden US-Dollar, fast doppelt so viel wie zuvor. Der Löwenanteil fließt in Rechenzentren und KI-Infrastruktur. Um den enormen Strombedarf zu managen, sicherte sich Google zuletzt ein Gigawatt an sogenannter Demand-Response-Kapazität über Verträge mit mehreren US-Energieversorgern — ein Mechanismus, der es Rechenzentren erlaubt, ihren Verbrauch in Spitzenlastzeiten zu drosseln.

Parallel dazu schloss Alphabet Anfang März seine bislang größte Übernahme ab: die 32 Milliarden Dollar schwere Akquisition des Cloud-Sicherheitsunternehmens Wiz. Die Technologie soll in Google Cloud und Google Security Operations integriert werden und die Sicherheitsfähigkeiten auch auf Konkurrenzplattformen wie AWS und Azure ausweiten.

Analysten bleiben optimistisch

Trotz des regulatorischen Drucks und einer schwächeren Kursentwicklung zuletzt — die Aktie liegt seit Jahresbeginn rund sechs Prozent im Minus — stufen 51 Analysten den Titel im Median mit einem Kursziel von 367 US-Dollar ein, was einem Aufwärtspotenzial von rund 26 Prozent entspricht. Der Konsens lautet „Moderate Buy“.

Das institutionelle Bild ist gemischt: UBS Asset Management reduzierte seine Position Ende 2025, während BlackRock seinen Anteil um 3,2 Prozent aufstockte. Wie die EU-Gespräche letztlich ausgehen und ob daraus konkrete Verfahren folgen, dürfte die Bewertung mittelfristig stärker beeinflussen als kurzfristige Marktschwankungen.

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