Alphabet Aktie: Positiver Rückenwind spürbar!

Alphabet wird von JPMorgan zum Top-Pick gekürt und plant eigene KI-Chips mit Marvell, um von Nvidia unabhängiger zu werden. Die Aktie notiert nahe ihrem Jahreshoch.

Die Kernpunkte:
  • JPMorgan bestätigt Übergewichtung und Kursziel von 395 USD
  • Eigene KI-Chips in Entwicklung mit Marvell Technology
  • Massive Investitionen in Rechenzentren und Chip-Entwicklung
  • Aktie notiert nahe 52-Wochen-Hoch vor Quartalszahlen

JPMorgan adelt Alphabet zum Top-Pick im Technologiesektor. Analyst Doug Anmuth bekräftigt seine Übergewichtung und ruft ein Kursziel von 395 US-Dollar auf. Diese Einschätzung fällt in eine spannende Phase. In wenigen Tagen startet die Entwicklerkonferenz Google Cloud Next in Las Vegas. Marktbeobachter erwarten dort einen massiven Vorstoß bei sogenannten Agentic-Cloud-Lösungen.

Angriff auf Nvidias Dominanz

Alphabet will seine Abhängigkeit von externer Hardware drastisch reduzieren. Aktuellen Berichten zufolge verhandelt der Konzern weit fortgeschritten mit Marvell Technology. Gemeinsam planen die Unternehmen zwei neue KI-Chips. Diese maßgeschneiderten Prozessoren sind speziell für KI-Inferenz und Speicherverarbeitung konzipiert.

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Der Schritt zielt direkt auf die Vormachtstellung von Nvidia ab. Eigene Chips optimieren mehrstufige KI-Workloads und treiben die Margen im Cloud-Geschäft nach oben. JPMorgan rechnet vor, dass Google Cloud bis Ende 2026 rund 19 Prozent des Gesamtumsatzes beisteuern könnte. Die operative Marge der Sparte soll dabei auf knapp 28 Prozent klettern.

Pentagon-Gespräche und Milliarden-Investitionen

Parallel dazu weitet der Tech-Gigant seine Präsenz im öffentlichen Sektor aus. Alphabet spricht derzeit mit dem US-Verteidigungsministerium über den Einsatz von Gemini-KI-Modellen. Ein Abschluss würde die Architektur für hochsichere Behördenumgebungen validieren. Das Portfolio an Regierungsaufträgen wüchse damit erheblich.

Dieser Expansionskurs erfordert gewaltige Summen. Für das laufende Jahr plant das Management Kapitalausgaben von bis zu 185 Milliarden US-Dollar. Im Zentrum stehen der Ausbau von Rechenzentren und die eigene Chip-Entwicklung. Zuvor hatte Alphabet bereits das Cybersecurity-Unternehmen Wiz für 32 Milliarden US-Dollar übernommen, um die Infrastruktur abzusichern.

Aktie im Aufwind

An der Börse honorieren Anleger den strategischen Kurs. Die Alphabet-Aktie notiert aktuell bei 287,60 Euro und kratzt damit an ihrem 52-Wochen-Hoch. Auf Monatssicht verbucht das Papier zweistellige prozentuale Zuwächse. Das Momentum bleibt angesichts der starken relativen Stärke intakt.

Am 29. April öffnet der Konzern seine Bücher für das erste Quartal. Analysten prognostizieren einen Gewinn von 2,60 US-Dollar je Aktie bei einem Umsatz von rund 107 Milliarden US-Dollar. Halten die Margen im Cloud-Geschäft, was JPMorgan verspricht, dürfte die Aktie ihren Aufwärtstrend weiter festigen.

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