Alphabet Aktie: Täler überwunden!

Alphabets Finanzchefin wechselt zu Broadcom, während beide Unternehmen ihre strategische Zusammenarbeit bei KI-Chips bis 2031 ausbauen. Die Partnerschaft umfasst auch die Vermarktung von TPU-Kapazitäten an Dritte.

Die Kernpunkte:
  • Finanzvorstand Thuener wechselt zum Partner Broadcom
  • KI-Chip-Kooperation bis mindestens 2031 verlängert
  • Anthropic erhält Zugang zu großer TPU-Rechenleistung
  • Quartalszahlen am 28. April mit Fokus auf Margen

Alphabets Finanzchefin Amie Thuener wechselt zu Broadcom — ausgerechnet in dem Moment, in dem beide Unternehmen ihre Zusammenarbeit massiv ausweiten. Der Personalwechsel und die verlängerte Chip-Partnerschaft werfen ein Schlaglicht auf eine Allianz, die für Alphabets KI-Strategie zunehmend zentral wird.

Partnerschaft bis 2031 verlängert

Thuener übernimmt bei Broadcom zum 12. Juni 2026 den CFO-Posten und folgt auf die scheidende Kirsten M. Spears. Ihr Paket umfasst ein Grundgehalt von 700.000 Dollar, einen Signing Bonus von einer Million Dollar sowie 100.000 Aktieneinheiten.

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Zeitgleich haben Alphabet und Broadcom ihre Kooperation bei der Entwicklung von KI-Beschleunigern — Googles sogenannten Tensor Processing Units — bis mindestens 2031 verlängert. Broadcom bleibt dabei der federführende Entwickler. Aktuell läuft die Produktion des TPU v7 („Ironwood“), für 2027 ist der Nachfolger TPU v8 („Sunfish/Zebrafish“) in 2-Nanometer-Technologie geplant.

In das Abkommen eingebunden ist auch KI-Startup Anthropic: Ab 2027 soll es Zugang zu 3,5 Gigawatt TPU-Rechenkapazität erhalten — ein Arrangement, das Alphabet erstmals als Anbieter von KI-Infrastruktur für Dritte positioniert.

Blick auf den 28. April

Morgan Stanley und JPMorgan sehen in der Vermarktung von TPU-Kapazitäten an externe Kunden wie Anthropic und Meta ein spürbares Potenzial für den Gewinn je Aktie. Die eigene Hardware-Strategie könnte Alphabet zudem Preisvorteile gegenüber klassischen GPU-Anbietern verschaffen.

Die Quartalszahlen für Q1 2026 werden am 28. April veröffentlicht. Erwartet wird dabei auch Aufschluss über die Margen der Infrastrukturinvestitionen und die Integration von Gemini 3 in die Kernprodukte. Die Aktie notiert aktuell rund zehn Prozent unter ihrem Allzeithoch vom Februar — die Earnings könnten zeigen, ob die strategische Neuausrichtung bereits in den Zahlen ankommt.

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