Alstom Aktie: Ein rauer Wind weht!

Der französische Transportkonzern Alstom verzeichnet an der Pariser Börse einen Kursrückgang von über einem Prozent auf 18,90 Euro, nachdem die Übernahme des Görlitzer Werks durch den deutsch-französischen Rüstungskonzern KNDS bekannt wurde. Die strategische Neuausrichtung des Unternehmens sieht vor, dass etwa 580 der 700 Mitarbeiter des Standorts entweder bei KNDS oder an anderen Alstom-Standorten weiterbeschäftigt werden. Diese Umstrukturierung markiert das Ende der 175-jährigen Tradition des Schienenfahrzeugbaus in Görlitz, wobei die laufende Produktion von Doppelstockwagen und Straßenbahnen noch bis Frühjahr 2026 fortgeführt wird.

Fokussierung auf Kernstandorte in Deutschland

Die Neuorganisation der deutschen Alstom-Aktivitäten konzentriert sich künftig auf 14 Standorte mit insgesamt 9.600 Beschäftigten. Der Schienenfahrzeugbau wird vornehmlich in Bautzen und Salzgitter gebündelt, während Hennigsdorf sich auf Service und Digitalisierung spezialisiert. Diese Konsolidierung erfolgt vor dem Hintergrund eines Jahresumsatzes von 17,6 Milliarden Euro im vergangenen Geschäftsjahr und unterstreicht Alstoms Bestreben, seine Produktionseffizienz zu optimieren und seine Marktposition zu stärken.

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