Altimmune: Q3-Daten zu pemvidutide erwartet
Altimmune sichert sich 225 Millionen Dollar für die entscheidende MASH-Studie, während die Aktie aufgrund der Kapitalerhöhung deutlich nachgibt.

- Kapitalerhöhung überzeichnet und abgeschlossen
- Fokus auf Phase-3-Studie zu MASH
- KI-System AIM-MASH optimiert Studiendesign
- Aktie verliert über 13 Prozent
Volle Kassen, aber fallende Kurse: Altimmune hat eine überzeichnete Kapitalerhöhung abgeschlossen und rund 225 Millionen Dollar brutto eingesammelt. Trotz des hohen Interesses institutioneller Investoren reagiert der Markt empfindlich auf die Verwässerung. Die Aktie verliert am Donnerstag über 13 Prozent und notiert bei 2,60 Euro.
Das Unternehmen platzierte insgesamt 64,25 Millionen Aktienpakete zu einem Preis von jeweils 3,00 Dollar. Jedes Paket besteht aus einer Stammaktie und einer speziellen Option. Diese Optionsscheine verfallen spätestens 45 Tage nach der Bekanntgabe erfolgreicher Phase-3-Studiendaten für den Hoffnungsträger Pemvidutid.
Fokus auf die MASH-Zulassung
Mit dem frischen Kapital will Altimmune die entscheidende Phase-3-Studie zur Behandlung der Fettlebererkrankung MASH finanzieren. Der Start der globalen Untersuchung ist für das Jahr 2026 geplant. In Abstimmung mit der US-Gesundheitsbehörde FDA wurde ein Studiendesign mit einer Behandlungsdauer von 52 Wochen festgelegt.
Um die Genauigkeit der Ergebnisse zu erhöhen, setzt das Management auf ein KI-gestütztes Pathologiesystem. Das Tool namens AIM-MASH soll Schwankungen bei der Bewertung von Gewebeveränderungen minimieren. Die FDA hat dem Programm bereits den Status einer „Breakthrough Therapy“ erteilt, was den Zulassungsprozess beschleunigen kann.
Kapitalbasis deutlich verbreitert
Bereits Mitte April hatten die Aktionäre den Weg für diesen Schritt geebnet. Die Anzahl der autorisierten Aktien wurde von 200 Millionen auf 400 Millionen verdoppelt. Parallel dazu dient das Geld nicht nur dem MASH-Programm, sondern sichert auch das laufende Geschäft und weitere klinische Projekte ab.
Im dritten Quartal 2026 stehen weitere Daten an. Dann erwartet das Unternehmen Ergebnisse aus der RECLAIM-Studie zur Behandlung von Alkoholkonsumstörungen. Der Abschluss der aktuellen Finanzierungsrunde ist für Ende April 2026 vorgesehen.
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