Altria: $2,4-Milliarden-Buyback autorisiert

Altria treibt Aktienrückkäufe voran und setzt auf Nikotinbeutel. Der Gewinn je Aktie verfehlte im ersten Quartal die Erwartungen, der Umsatz übertraf sie.

Die Kernpunkte:
  • Neues Rückkaufprogramm über 2,4 Milliarden Dollar
  • Gewinn je Aktie unter den Erwartungen
  • Umsatz übertrifft Analystenprognosen
  • Nationaler Start der Nikotinbeutel "on! PLUS"

Altria versucht den Spagat zwischen dem klassischen Tabakgeschäft und neuen Nikotin-Alternativen. Während institutionelle Investoren ihre Positionen ausbauen, bleibt die Aktie mit einem Jahresplus von über 16 Prozent auf Kurs.

Kapitalstruktur und institutionelles Interesse

Große Adressen wie JPMorgan und Ameriprise haben ihre Anteile zuletzt aufgestockt. Parallel dazu treibt der Konzern den Umbau seiner Kapitalstruktur voran. Das Unternehmen veräußerte bereits einen Teil seiner Beteiligung an Anheuser-Busch InBev.

Der Erlös fließt unter anderem in ein neues Aktienrückkaufprogramm. Dieses umfasst ein Volumen von 2,4 Milliarden Dollar.

Quartalszahlen und Ausblick

Im ersten Quartal lieferte Altria ein gemischtes Bild ab. Der Gewinn je Aktie lag mit 1,30 Dollar knapp unter den Erwartungen. Der Umsatz übertraf mit 5,08 Milliarden Dollar hingegen die Prognosen der Analysten.

Für das Jahr 2026 hält der Vorstand an seinem Ziel fest. Der Gewinn soll um 2,5 bis 5,5 Prozent wachsen.

Indes verschiebt sich der Fokus zunehmend auf rauchfreie Produkte. Mit dem nationalen Rollout der Nikotinbeutel „on! PLUS“ will Altria die Abhängigkeit von der klassischen Zigarette verringern. Dieser Bereich gilt als zentraler Wachstumstreiber für die kommenden Jahre.

Dividende und Kursentwicklung

Für Einkommensinvestoren bleibt die Dividende das schlagende Argument. Ende April schüttet der Konzern 1,06 Dollar je Aktie aus. Die annualisierte Dividendenrendite liegt damit bei rund 6,3 Prozent.

An der Börse notierte das Papier zuletzt bei 56,80 Euro. Damit liegt der Kurs etwa fünf Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch vom März.

In den kommenden Tagen stehen neue Finanzdaten an. Dann wird sich zeigen, wie effektiv Altria die Kosten im Griff hat und ob die Expansion im Nikotinsektor die gewünschten Margen liefert.

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