Amazon Aktie: Effizienz-Offensive
Amazon verschlankt seine Verwaltung durch umfangreiche Stellenstreichungen, um Kapital für milliardenschwere Investitionen in Künstliche Intelligenz freizusetzen. Die Aktie erreicht ein neues Jahreshöchst.

- Radikaler Abbau von bis zu 30.000 Stellen
- Freigesetztes Kapital fließt in 100-Milliarden-Dollar-KI-Projekt
- Aktie klettert auf neues 52-Wochen-Hoch
- Analysten sehen Kursziele bis 300 Dollar
Amazon fährt die Axt an – und der Markt applaudiert. Bis zu 30.000 Stellen könnten bis Mai wegfallen, offiziell bestätigt sind bereits bis zu 2.500 Kündigungen ab dem 26. Januar. Der E-Commerce-Riese verschlankt seine Verwaltung radikal, um Kapital für sein 100-Milliarden-Dollar-KI-Projekt freizuschaufeln. Die Aktie kletterte zuletzt auf 247 Dollar – ein neues 52-Wochen-Hoch.
Kostenschnitt finanziert KI-Wette
Die Stellenstreichungen zielen gezielt auf “Management-Wildwuchs” ab. Was für Betroffene schmerzlich ist, interpretieren Investoren als Zeichen für disziplinierte Kapitalallokation. Das freigewordene Geld soll direkt in Amazon Web Services (AWS) und die KI-Infrastruktur fließen.
AWS bleibt der entscheidende Wachstumsmotor. Analysten erwarten, dass die KI-bezogenen Erlöse 2026 auf rund 17 Milliarden Dollar verdoppeln könnten – getrieben durch generative KI-Anwendungen und hauseigene Chips wie Trainium und Graviton. Wolfe Research bestätigte sein “Outperform”-Rating mit Kursziel 275 Dollar, Jefferies hob sogar auf 300 Dollar an.
Parallel eröffnet Amazon neue Erlösquellen: Die hauseigene Apotheke bietet jetzt Abnehmmedikamente wie Wegovy an – ein Vorstoß in den lukrativen Gesundheitsmarkt.
Institutionelle setzen auf Aufwärtspotenzial
Allspring Global Investments stockte seine Position im dritten Quartal um 4,6 Prozent auf über 4,6 Millionen Aktien auf, aktueller Wert: mehr als eine Milliarde Dollar. Große Vermögensverwalter positionieren sich offenbar für langfristigen Kursanstieg.
Gleichzeitig verkaufte CEO Andy Jassy kürzlich knapp 20.000 Aktien im Wert von 4,3 Millionen Dollar. Solche Verkäufe folgen meist vordefinierten Handelsplänen und sind kein zwingender Vertrauensentzug.
Quartalszahlen Ende Januar entscheidend
Technisch hat die Aktie mit dem Überwinden der 247-Dollar-Marke eine monatelange Konsolidierung durchbrochen. Entscheidend wird der Earnings Call Ende Januar: Führen die Einsparungen tatsächlich zu Margenausweitung? Bei einem KGV von rund 35 hängt viel an der Umsetzung. Gelingt der Nachweis, dass Kosteneffizienz die KI-Expansion ohne Qualitätsverlust finanziert, rückt die 300-Dollar-Marke in Reichweite.
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