Amazon Aktie: Milliarden-Deal mit OpenAI

Amazon sichert sich einen 38-Milliarden-Dollar-Vertrag mit OpenAI und plant Rekordinvestitionen in die Cloud-Infrastruktur, was führende Analysten zu deutlichen Prognoseerhöhungen veranlasst.

Die Kernpunkte:
  • Siebenjähriger OpenAI-Vertrag über 38 Milliarden Dollar
  • Rekordinvestitionen von 200 Milliarden Dollar für 2026
  • JPMorgan erwartet starkes AWS-Wachstum
  • Breite Kaufempfehlungen von Analysten

Amazon rüstet im Bereich der Künstlichen Intelligenz massiv auf und sichert sich dabei prominente Partner. Ein neu bekannt gewordener Milliardenvertrag mit OpenAI sowie ehrgeizige Ausbaupläne für die eigene Cloud-Infrastruktur rufen nun die großen Wall-Street-Banken auf den Plan. Führende Analysten reagieren am Mittwoch mit deutlichen Kurszielanhebungen auf die veränderten Wachstumsaussichten.

AWS sichert sich KI-Schwergewichte

Die Investmentbanken Citigroup und JPMorgan Chase schraubten ihre Erwartungen für den Tech-Giganten spürbar nach oben. Auslöser ist ein frisch gemeldeter, siebenjähriger Vertrag mit OpenAI, der ein Volumen von 38 Milliarden US-Dollar umfassen soll. Damit positioniert sich die Cloud-Sparte AWS als zentraler Rechenleistungs-Anbieter für den KI-Entwickler.

Auch die bestehende Partnerschaft mit Anthropic entwickelt sich zu einem massiven Umsatztreiber. Prognosen zufolge könnte dieses Bündnis im Jahr 2026 rund 18 Milliarden US-Dollar zu den AWS-Erlösen beisteuern. Zusammen verändern diese Kooperationen den Wachstumspfad der gesamten Cloud-Division grundlegend. Die Citigroup hob ihr Kursziel entsprechend von 265 auf 285 US-Dollar an.

Rekordinvestitionen in die Infrastruktur

Um diesen gewaltigen Nachfrageschub zu bewältigen, plant das Management für das Geschäftsjahr 2026 Rekordinvestitionen von 200 Milliarden US-Dollar. Im Fokus steht der rasante Ausbau der Rechenzentrumskapazitäten, die bis Ende 2027 auf etwa 24 Gigawatt verdoppelt werden sollen.

Gleichzeitig gewinnt das hauseigene Halbleitergeschäft rasant an Marktanteilen. Spezialisierte KI- und Serverchips wie die Trainium- und Graviton-Serien generieren mittlerweile einen Jahresumsatz von über 10 Milliarden US-Dollar. Dieses Segment verzeichnet aktuell dreistellige Wachstumsraten. Das senkt die Abhängigkeit von externen Hardware-Lieferanten und verbessert die Margen bei KI-Anwendungen deutlich.

Breite Zustimmung der Wall Street

JPMorgan Chase stuft den Titel als „Best Idea“ ein und erwartet für AWS im Jahr 2026 vierteljährliche Wachstumsraten zwischen 28 und 30 Prozent. Die generelle Marktstimmung ist entsprechend positiv: 65 von 69 Analysten raten aktuell zum Kauf. An der Börse notiert der Titel derzeit bei 183,06 Euro und weist damit seit Jahresbeginn noch ein leichtes Minus von 5,31 Prozent auf. Die neuen Kursziele der Experten, die bei Tigress Financial sogar bis auf 315 US-Dollar reichen, signalisieren jedoch erhebliches Aufholpotenzial.

Abseits der Technologie sorgte am Mittwoch auch die Unterhaltungssparte für positive Schlagzeilen. Der Film „Project Hail Mary“ spielte zum US-Start 80,5 Millionen US-Dollar ein – das stärkste Debüt seit der MGM-Übernahme im Jahr 2022. Die Kombination aus milliardenschweren KI-Partnerschaften, massiven Infrastrukturinvestitionen und einer florierenden Content-Strategie untermauert die breite Aufstellung des Konzerns. Mit den nun angehobenen Prognosen der Großbanken rückt die konkrete Umsatzentwicklung der Cloud-Sparte in den kommenden Quartalen noch stärker in den Fokus der Investoren.

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