Amazon Aktie: Strategische Offensive!
Amazon beschleunigt mit der milliardenschweren Übernahme von Globalstar den Aufbau seines Satellitennetzwerks und positioniert sich als direkter Konkurrent zu SpaceX. Die Aktie gewinnt deutlich.

- Milliarden-Deal für Satellitenbetreiber Globalstar
- Direkter Wettbewerb mit SpaceX und Starlink
- Bestehende Apple-Kooperation bleibt erhalten
- AWS-Quartalszahlen Ende April im Fokus
Im Orbit formiert sich ein neues Duopol. Amazon greift nach der Vorherrschaft im Satelliten-Internet und attackiert direkt den Platzhirsch SpaceX. An der Börse kommt das gut an. Die Aktie kletterte in den vergangenen 30 Tagen um über 16 Prozent.
Aktuell notiert das Papier bei 212,75 Euro. Damit rückt das 52-Wochen-Hoch von gut 220 Euro in greifbare Nähe. Das Momentum stimmt.
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Milliarden-Übernahme für das All
Der Treiber dieser Rally ist ein gigantischer Zukauf. Amazon übernimmt den Satellitenbetreiber Globalstar für rund 11,5 Milliarden US-Dollar. Aktionäre haben die Wahl zwischen einer Barabfindung und Amazon-Aktien. Der Baranteil ist dabei auf 40 Prozent gedeckelt.
Das Ziel: Amazon will den Aufbau seines Satelliten-Netzwerks massiv beschleunigen. Ab 2028 plant der Konzern direkte Verbindungen zwischen Satelliten und Smartphones. Damit positioniert sich Amazon als direkter Konkurrent zu Starlink. Das SpaceX-Netzwerk umfasst bereits über 10.000 Satelliten.
Apple bleibt im Boot
Ein spannendes Detail der Übernahme betrifft einen prominenten Partner. Apple sicherte sich bereits 2024 einen Anteil von 20 Prozent an Globalstar. Amazon garantiert nun den Fortbestand dieser Kooperation. Die satellitengestützte Notruf-Funktion für Apple-Geräte bleibt erhalten.
Die Transaktion soll 2027 über die Bühne gehen. Zuvor muss die US-Telekommunikationsbehörde FCC zustimmen. Verfehlt Globalstar technische Meilensteine, sinkt der Kaufpreis um bis zu 110 Millionen Dollar. Langfristig will Amazon ein Netz aus mehreren Tausend Satelliten im All platzieren.
Fokus auf das Cloud-Geschäft
Während die Weltraum-Pläne die langfristige Fantasie anregen, blicken Investoren kurzfristig auf das operative Geschäft. Am 29. April öffnet Amazon die Bücher. Analysten erwarten ein starkes Zahlenwerk. Der Konsens rechnet mit einem Umsatz von rund 177 Milliarden Dollar.
Besondere Aufmerksamkeit gilt der Cloud-Sparte AWS. Experten der Investmentbank Truist prognostizieren hier ein Umsatzplus von 25 Prozent. Auch TD Cowen rät weiterhin zum Kauf der Aktie. Die Analysten loben explizit die doppelte Expansion in Cloud-Dienste und Satellitenkommunikation.
Am 29. April müssen die Fakten auf den Tisch. Liefert AWS das erhoffte starke Wachstum, dürfte das den Kurs weiter stützen. Enttäuscht die Cloud-Sparte, rückt die charttechnische Unterstützung bei 184 Euro schnell in den Fokus. Dort verläuft aktuell die 50-Tage-Linie.
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