Amazon Aktie: Trügerische Prognosen?
Amazon investiert über 10 Milliarden Dollar in OpenAI und streicht gleichzeitig 30.000 Stellen, um seine KI-Offensive zu finanzieren. Der Konzern schließt zudem seine Fresh- und Go-Läden.

- Milliarden-Deal mit KI-Pionier OpenAI geplant
- Massiver Stellenabbau von 30.000 Bürojobs
- Schließung aller Fresh- und Go-Supermärkte
- Fokus auf Cloud-Geschäft und Whole Foods
Amazon steckt mitten in einer Neuausrichtung, die beispiellos ist. Während der Konzern Milliarden in künstliche Intelligenz pumpen will, streicht er gleichzeitig Zehntausende Stellen weltweit. Die Botschaft ist klar: Alles wird der KI untergeordnet.
OpenAI-Deal könnte 20 Milliarden Dollar kosten
Amazon verhandelt über eine Beteiligung am KI-Pionier OpenAI. Gemeinsam mit Microsoft und Nvidia könnte der E-Commerce-Riese bis zu 60 Milliarden Dollar in das Unternehmen hinter ChatGPT stecken. Amazons Anteil soll mehr als 10 Milliarden Dollar betragen, könnte aber auch die 20-Milliarden-Marke überschreiten.
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Damit positioniert sich der Konzern im Wettrennen um die Vorherrschaft in der KI-Technologie. Die Cloud-Sparte AWS gilt bereits als wichtiger Infrastruktur-Anbieter für KI-Anwendungen – eine direkte Beteiligung an OpenAI würde diese Position massiv stärken.
30.000 Stellen fallen dem Umbau zum Opfer
Parallel dazu baut Amazon radikal um. Insgesamt 30.000 Jobs werden seit Herbst gestrichen, davon allein 16.000 in der aktuellen Welle. Betroffen sind ausschließlich die 350.000 Büro-Mitarbeiter – Lager- und Logistik-Personal bleibt verschont.
Das Management begründet die Einschnitte mit dem Abbau von Hierarchie-Ebenen und mehr Eigenverantwortung. Tatsächlich dürfte es vor allem um Kosteneffizienz gehen: Die frei werdenden Mittel fließen direkt in die KI-Offensive.
Supermarkt-Experiment gescheitert
Auch im stationären Handel zieht Amazon die Reißleine. Sämtliche Amazon Fresh und Amazon Go Läden werden geschlossen. Das Unternehmen räumt ein, dass das Geschäftsmodell für eine großflächige Expansion nicht funktioniert hat.
Stattdessen konzentriert sich der Konzern auf Lieferdienste und die Premium-Kette Whole Foods. Über 100 neue Whole Foods Filialen sollen in den kommenden Jahren eröffnen. Am 5. Februar 2026 legt Amazon die Jahreszahlen für 2025 vor – dann wird sich zeigen, ob die Neuausrichtung erste Früchte trägt.
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