Amazon Aktie: Überraschender Streaming-Coup

Amazon integriert NBCUniversals Premium-Streamingdienst Peacock über Prime Video Channels - eine strategische Allianz, die beiden Unternehmen Vorteile im Wettbewerb um Abonnenten verschafft.

Die Kernpunkte:
  • Erstmalige Integration von Peacock bei Konkurrenzplattform
  • Umfassendes Sportportfolio ergänzt Amazons Angebot
  • Potenzial für beschleunigtes Abonnentenwachstum
  • Reduzierte Streaming-Verluste für NBCUniversal

Amazon überrascht mit einem strategischen Schachzug im hart umkämpften Streaming-Markt. Erstmals sicherte sich der E-Commerce-Riese eine Partnerschaft mit NBCUniversal und bringt deren Premium-Service Peacock auf die eigene Plattform. Während die Konkurrenz um jeden Abonnenten kämpft, könnte Amazon damit einen entscheidenden Vorteil erlangen.

Peacock landet erstmals bei der Konkurrenz

Die umfassende Vereinbarung zwischen Amazon und NBCUniversal markiert einen Wendepunkt in der Streaming-Branche. Peacock Premium Plus wird ab sofort über Prime Video Channels verfügbar sein – ein Novum für den NBC-Service, der bisher ausschließlich über eigene Kanäle vertrieben wurde.

Das Abkommen umfasst mehrere Vertriebsebenen:

• Integration von Peacock Premium Plus in Prime Video Channels
• Weiterhin direkter Peacock-App-Zugang über Fire TV-Geräte
• Universal Pictures-Filmverleih über Prime Video
• Prime Video-Verfügbarkeit auf Comcasts Xfinity X1-Geräten

Sportwetten zahlen sich aus

Besonders interessant wird die Partnerschaft durch Peacocks umfangreiches Sportportfolio. NBC’s Sunday Night Football, Premier League-Fußball und Olympia-Übertragungen ergänzen Amazons bereits starke Sportsparte mit NFL Thursday Night Football perfekt.

Für NBCUniversal öffnet sich der Zugang zu Millionen potenzieller Neukunden für den 16,99 Dollar teuren Premium-Service. Mit aktuell 41 Millionen Abonnenten liegt Peacock deutlich hinter der Streaming-Konkurrenz zurück.

Vorlage für weitere Deals?

Brancheninsider sehen in dem Amazon-Abkommen eine Blaupause für künftige Vertriebspartnerschaften. Das Modell könnte Peacocks Abonnentenwachstum durch breiteren Plattformzugang erheblich beschleunigen.

Für Peacocks Mutterkonzern zeigt sich bereits eine positive Entwicklung: Die Streaming-Verluste reduzierten sich im zweiten Quartal auf 101 Millionen Dollar, verglichen mit 348 Millionen im Vorjahr.

Amazon demonstriert mit diesem Coup seine Fähigkeit, strategische Allianzen zu schmieden und Prime Video als zentrale Entertainment-Destination zu positionieren – genau das, was Investoren nach den jüngsten Quartalszahlen sehen wollten.

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