AMC: 142,1 Millionen Aktien gegen 155,8 Millionen Schulden

AMC Entertainment nutzt die Dynamik an den Kinokassen für einen Umbau der Bilanz. Die Aktie reagiert am Dienstag mit einem Plus von über sieben Prozent auf 1,56 US-Dollar. Parallel dazu treibt der Kinoriese die Entschuldung durch die Ausgabe neuer Aktien voran. Das entlastet die Kasse.

Entschuldung durch Aktientausch

Das Unternehmen gibt rund 142,1 Millionen neue Aktien aus. Damit tilgt AMC besicherte Schulden im Wert von über 155,8 Millionen US-Dollar. Im ersten Schritt sollen 129,7 Millionen Anteile an Gläubiger fließen, um Verbindlichkeiten einer Tochtergesellschaft abzulösen.

Indes stehen weitere 12,4 Millionen Papiere bereit, sobald regulatorische Details geklärt sind. Die Maßnahme verwässert zwar die bestehenden Aktionäre, senkt aber die Zinslast erheblich. Der Kurs notiert damit deutlich über dem 50-Tage-Durchschnitt von 1,29 US-Dollar.

Blockbuster stützen das Geschäft

Die operative Basis für diesen Schritt lieferte ein starkes Wochenende mit weltweit 4,4 Millionen Besuchern. Vor allem der Start von „Der Teufel trägt Prada 2“ mit einem Einspielergebnis von 233 Millionen US-Dollar stützte das Geschäft. Hinzu kamen Erfolge wie das Biopic „MICHAEL“.

Damit überschritten in weniger als zwei Monaten bereits vier Filme die Marke von 75 Millionen US-Dollar am US-Startwochenende. Das sorgt für einen konstanteren Fluss an Inhalten.

Um das Kinoerlebnis attraktiver zu gestalten, modernisiert AMC die Foyers in 285 Standorten. Gemeinsam mit Partnern werden hochauflösende 75-Zoll-Bildschirme installiert. Zeitgleich nähert sich der konzernweite Rollout neuer Laser-Projektionstechnik seinem Abschluss. Diese Investition soll die Wartungskosten langfristig senken und die Bildqualität für die Zuschauer steigern.

Später am heutigen Dienstag präsentiert das Management die Zahlen für das erste Quartal 2026. Analysten erwarten einen Umsatz von rund 968,85 Millionen US-Dollar. Zuletzt verschaffte sich die Kette durch eine Refinanzierung über 425 Millionen US-Dollar zusätzliche Flexibilität bis zum Jahr 2031.

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