AMD Aktie: 2nm-Serienproduktion treibt Kurs auf 403 Euro
AMD bestätigt Serienstart der 2nm-EPYC-Chips. Rechenzentrumsgeschäft übertrifft erstmals 50 Prozent des Gesamtumsatzes.

- Serienproduktion der 2nm-Chips gestartet
- Neue Helios-Plattform für zweites Halbjahr
- KI-Infrastrukturprojekte mit Meta und OpenAI
- Aktienkurs erreicht neues 52-Wochen-Hoch
AMD hat die Woche mit einem klaren Signal abgeschlossen. Der Chipkonzern bestätigt den Start der Serienproduktion seiner nächsten EPYC-Prozessorgeneration — und der Kurs quittiert das mit einem Wochenplus von über zehn Prozent auf ein neues 52-Wochen-Hoch von 403,35 Euro.
Venice und Helios: AMDs Antwort auf den KI-Boom
Die neuen Server-CPUs tragen intern den Namen „Venice“ und nutzen TSMCs 2-Nanometer-Fertigungstechnologie. Das ist kein Randdetail. Kleinere Transistoren bedeuten mehr Rechenleistung bei geringerem Energieverbrauch — ein entscheidender Vorteil im Rechenzentrumsgeschäft.
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Venice wird Teil der „Helios“-Plattform, die AMD für die zweite Jahreshälfte 2026 plant. Helios kombiniert die neuen CPUs mit Instinct-MI450-Grafikkarten. Das Flaggschiff dieser Produktlinie, der MI455X, soll 40 Petaflops Rechenleistung im FP4-Format liefern und 432 GB HBM4-Speicher mitbringen. AMD zielt damit direkt auf die KI-Infrastruktur der großen Hyperscaler.
Rechenzentrum trägt erstmals mehr als die Hälfte
Die Zahlen hinter dem Kursanstieg sind beeindruckend. Das Rechenzentrumsgeschäft erzielte zuletzt einen Quartalsumsatz von 5,8 Milliarden Dollar — ein Plus von 57 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Erstmals macht dieses Segment mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes aus, der auf 10,3 Milliarden Dollar kletterte.
Treiber ist die steigende Nachfrage nach KI-Inferencing. Meta und OpenAI haben mehrjährige Infrastrukturprojekte mit AMD vereinbart. Für das zweite Quartal 2026 peilt das Management rund 11,2 Milliarden Dollar Umsatz an.
Technisch überkauft, fundamental teuer
Die Kursrally von gut 311 Prozent innerhalb eines Jahres hat ihren Preis. AMD wird derzeit mit etwa dem 58-fachen des erwarteten Jahresgewinns bewertet — deutlich über dem Branchendurchschnitt. Rund 71 Prozent der Aktien liegen bei institutionellen Investoren.
Technisch liegt der Kurs mehr als 57 Prozent über seinem 50-Tage-Durchschnitt. Das deutet auf eine heiß gelaufene Aktie hin. Wer auf eine Konsolidierung wartet, beobachtet die Unterstützungszone um 470 Dollar — ein Niveau, das der Kurs zuletzt bereits getestet hat.
Entscheidend für die nächsten Wochen wird sein, ob AMD auf Branchenpräsentationen im Juni konkrete Daten zu den 2nm-Produktionsausbeuten und zum Helios-Zeitplan liefert. Erst dann lässt sich beurteilen, ob die aktuelle Bewertung durch die operative Realität gedeckt ist.
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