AMD Aktie: 60-Milliarden-Hammer!

AMD sichert sich einen KI-Megadeal mit Meta über bis zu 60 Milliarden Dollar. Die Partnerschaft beinhaltet leistungsbezogene Bezugsrechte für Meta und stärkt AMDs Position gegen Nvidia.

Die Kernpunkte:
  • Fünf-Jahres-Liefervertrag für KI-Chips und Hardware
  • Meta erhält Option auf bis zu 10 Prozent AMD-Aktien
  • Starke Quartalszahlen trotz aktueller Kurskorrektur
  • Partnerschaft mit Nutanix für KI-Infrastruktur-Plattform

Advanced Micro Devices bläst zum Angriff auf die Marktdominanz von Nvidia. Mit einer gewaltigen Vereinbarung über bis zu 60 Milliarden US-Dollar bindet der Chiphersteller den Tech-Giganten Meta Platforms langfristig an sich. Doch die Partnerschaft geht weit über bloße Lieferverträge hinaus und beinhaltet eine brisante Aktien-Komponente, die das Machtgefüge im KI-Sektor nachhaltig verschieben könnte.

Der Mega-Deal im Detail

Das am 24. Februar 2026 verkündete Abkommen markiert einen Wendepunkt in der Strategie von AMD. Über einen Zeitraum von fünf Jahren soll das Unternehmen KI-Chips und Hardware im Wert von bis zu 60 Milliarden Dollar an den Facebook-Mutterkonzern liefern. Im Zentrum stehen dabei die neuen MI450-Grafikprozessoren sowie die EPYC-Serverprozessoren der sechsten Generation („Venice“).

Der Startschuss für die Auslieferung ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant. Meta beabsichtigt, Rechenkapazitäten von bis zu sechs Gigawatt aufzubauen, die auf der AMD-Architektur basieren. Dieser Schritt verdeutlicht, dass Meta seine Abhängigkeit vom Marktführer Nvidia reduzieren möchte und AMD nun als vollwertige Alternative im High-End-Bereich akzeptiert.

Meta könnte Großaktionär werden

Besonders spannend für Anleger ist die finanzielle Struktur der Vereinbarung. AMD gewährt Meta leistungsbezogene Bezugsrechte (Warrants) für bis zu 160 Millionen Stammaktien. Diese Optionen sind an konkrete Auslieferungsziele und das Erreichen bestimmter Aktienkurs-Schwellen gekoppelt – Berichten zufolge reichen diese Ziele bis zu einem Kurs von 600 US-Dollar.

Faktisch erhält Meta damit die Option, bis zu 10 Prozent an AMD zu erwerben. Diese Verflechtung sorgt für eine starke Interessensgleichheit: Meta profitiert direkt, wenn AMDs Technologie erfolgreich ist und der Aktienkurs steigt. Ähnliche Strukturen hatte AMD bereits im Oktober 2025 mit OpenAI etabliert.

Ausbau des Ökosystems und aktuelle Zahlen

Parallel zur Meta-Offensive stärkt AMD seine Position im Bereich der Unternehmens-Software. Durch eine Partnerschaft mit Nutanix, in die AMD bis zu 250 Millionen Dollar investiert, soll eine offene Infrastruktur-Plattform für KI-Anwendungen entstehen.

Diese strategischen Weichenstellungen folgen auf ein starkes viertes Quartal 2025. Das Unternehmen meldete einen Rekordumsatz von 10,3 Milliarden Dollar und einen bereinigten Gewinn pro Aktie von 1,53 Dollar. Trotz dieser fundamentalen Stärke reagierte die Aktie zuletzt verhalten und verlor auf 30-Tage-Sicht rund 15,8 Prozent an Wert. Der aktuelle Kurs von 176,36 Euro notiert damit unter dem 50-Tage-Durchschnitt, was auf eine kurzfristige Konsolidierung hindeutet.

Fazit und Ausblick

Für AMD beginnt nun die Phase der Bewährung. Die massiven Zusagen an Meta erfordern eine fehlerfreie Exekution bei der Produktion der neuen Chip-Generationen, um im Wettlauf mit Nvidias kommender „Vera Rubin“-Architektur zu bestehen. Anleger richten ihren Blick nun auf den 5. Mai 2026: An diesem Datum wird der nächste Quartalsbericht erwartet, der erste Indikatoren liefern dürfte, wie schnell die neuen Partnerschaften umsatzwirksam werden.

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