AMD Aktie: TCS-Deal zündet
AMD schließt strategische Allianz mit Tata Consultancy Services, um KI-Lösungen anzubieten, während Analysten von ausgebuchten Server-Chip-Kapazitäten berichten.

- KeyBanc stuft AMD auf 'Overweight' hoch
- Server-CPU-Kapazitäten für 2026 weitgehend ausgebucht
- Strategische Partnerschaft mit Tata Consultancy Services
- Nächster Quartalsbericht am 3. Februar erwartet
AMD hat diese Woche gleich mehrfach für Aufsehen gesorgt. Erst ein Analystenvotum, das auf ausverkaufte Server-Chips verwies, dann eine strategische Partnerschaft mit IT-Riese Tata Consultancy Services. Die Botschaft: AMD drängt vom reinen Chip-Lieferanten zum Lösungsanbieter für Unternehmens-KI – und die Anleger honorieren das.
KeyBanc sieht ausverkaufte Server-Chips
Am Dienstag stufte KeyBanc die Aktie auf “Overweight” hoch. Die Begründung: Die Nachfrage nach AMDs Server-CPUs von Cloud-Anbietern sei so hoch, dass die Kapazitäten für 2026 weitgehend ausgebucht sind. Die Analysten rechnen zudem mit KI-Umsätzen zwischen 14 und 15 Milliarden Dollar in diesem Jahr, getrieben durch die MI300-Serie und kommende Beschleuniger. Mehr noch: Für das erste Quartal erwarten sie Preiserhöhungen von 10 bis 15 Prozent bei Server-CPUs – ein Zeichen klarer Preissetzungsmacht.
TCS-Partnerschaft adressiert Schwachstelle
Einen Tag später folgte die Ankündigung der Zusammenarbeit mit Tata Consultancy Services. Gemeinsam wollen beide Unternehmen branchenspezifische KI-Lösungen entwickeln und skalieren. TCS bringt Systemintegrations-Know-how mit, AMD seine Hochleistungs-Hardware. Das Ziel: Firmen dabei helfen, KI-Projekte aus der Pilotphase in den Produktivbetrieb zu überführen.
Diese Kooperation ist strategisch bedeutsam. AMD galt lange als reiner Hardware-Hersteller mit Schwächen im Software- und Service-Ökosystem – ein Vorteil der Konkurrenz. Mit TCS an Bord kann AMD nun auch auf Systemebene punkten und seine jüngst vorgestellten Rack-Scale-Lösungen wie die Helios-Plattform besser in Unternehmensumgebungen verankern.
Nächster Härtetest steht bevor
Am 3. Februar folgen die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025. Dann wird sich zeigen, ob die starke Nachfrage nach KI-Beschleunigern tatsächlich in entsprechenden Umsätzen mündet – und wie das Management die Aussichten für 2026 einschätzt.
AMD-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue AMD-Analyse vom 15. Januar liefert die Antwort:
Die neusten AMD-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für AMD-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 15. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
AMD: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




