AMD: GlobalFoundries fertigt MI500-Optik
AMD entwickelt den KI-Beschleuniger MI500 mit optischer Signalübertragung und kehrt dafür zur Zusammenarbeit mit GlobalFoundries zurück. Der Chip soll 2027 auf den Markt kommen und trifft auf starke Konkurrenz.

- Neue KI-Chip-Generation nutzt Licht statt Kupfer
- Produktion der optischen Bauteile durch GlobalFoundries
- Marktstart für den Instinct MI500 im Jahr 2027
- Aktie erreicht neues 52-Wochen-Hoch bei 240 Euro
AMD ändert seine Strategie für die nächste Generation von KI-Beschleunigern. Der Konzern optimiert nicht mehr nur die reine Rechenleistung. Stattdessen rückt der effiziente Datentransport in den Fokus. Dafür reaktiviert der Chipentwickler eine alte Partnerschaft.
Licht statt Kupfer
Für den kommenden Instinct MI500 setzt AMD auf sogenannte Co-Packaged Optics. Diese Technologie nutzt Licht anstelle von Kupferkabeln zur Signalübertragung. Das senkt den Stromverbrauch und beschleunigt den Datenaustausch zwischen den Prozessoren erheblich. Die Produktion der optischen Bauteile übernimmt GlobalFoundries.
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Das ist eine bemerkenswerte Rückkehr. GlobalFoundries war einst die hauseigene Fertigungssparte von AMD. Der Konzern verkaufte das Geschäft im Jahr 2008. Nun liefert das unabhängige Unternehmen die photonischen Schaltkreise. Das finale Packaging der Chips übernimmt ASE Technology Holding.
Das Duell für 2027
Der MI500 soll im Jahr 2027 auf den Markt kommen. AMD plant den Einsatz der fortschrittlichen 2-Nanometer-Fertigung von TSMC. Parallel dazu rüstet sich die Konkurrenz. Nvidia entwickelt für seine kommende Vera-Rubin-Plattform ein ähnliches optisches System.
An der Börse honorieren Investoren den technologischen Vorstoß. Die AMD-Aktie markierte am Dienstag ein neues 52-Wochen-Hoch bei exakt 240 Euro. Auf Jahressicht verzeichnet das Papier ein massives Plus von rund 217 Prozent.
Milliardenmarkt Rechenzentrum
Analysten trauen dem Konzern weiteres Wachstum zu. Aaron Rakers von Wells Fargo prognostiziert für 2027 einen Umsatz mit Rechenzentrums-GPUs von über 32 Milliarden US-Dollar. Ein starkes Fundament bildet die im Februar vereinbarte Partnerschaft mit Meta. Der Facebook-Konzern orderte Chips für gigantische Rechenzentren mit sechs Gigawatt Leistung.
Die hohen Erwartungen bergen Risiken. Kurzum: AMD ist an der Börse für Perfektion bepreist. Jeder Fehler bei der Auslieferung der Meta-Aufträge im zweiten Halbjahr 2026 könnte den Aktienkurs belasten. Hinzu kommen US-Exportkontrollen für das China-Geschäft. Am 5. Mai präsentiert das Management die Zahlen für das abgelaufene Quartal. Spätestens dann muss der Ausblick die hohe Bewertung rechtfertigen.
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