AMG Aktie: Neue 6.500-Tonnen-Anlage in Pennsylvania

AMG treibt die Lithium-Wertschöpfungskette in Europa voran und eröffnet eine Chrommetall-Anlage in den USA. Der Konzern bestätigt seine Jahresprognose.

Die Kernpunkte:
  • Fortschritte bei Zinnwald-Lithium-Integration
  • Liquidität von 403 Millionen Dollar
  • Neue Chrommetall-Fabrik in Pennsylvania
  • Bereinigtes EBITDA steigt auf 44 Millionen

AMG Critical Materials zementiert seine Stellung im europäischen Batteriemarkt. Mit der fortschreitenden Integration von Zinnwald Lithium schafft der Konzern die Basis für eine autarke Rohstoffversorgung.

Die jüngsten regulatorischen Meldungen zum Zinnwald-Kauf unterstreichen den strategischen Fokus. Ziel ist die Verknüpfung eigener Bergbauprojekte mit der Raffinerie im sächsischen Bitterfeld. Auf diese Weise will AMG die gesamte Wertschöpfungskette für Lithium innerhalb Europas kontrollieren.

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Finanzpolster für weiteres Wachstum

Die Kriegskasse ist für diese Pläne gut gefüllt. Zum Ende des ersten Quartals verfügte AMG über eine Liquidität von 403 Millionen Dollar. Eine Aktienplatzierung im April brachte zusätzliche 127 Millionen Dollar ein.

Diese Mittel fließen direkt in die laufenden Integrations- und Expansionsprojekte. Der Aktienkurs spiegelt die Zuversicht wider: Auf Jahressicht verzeichnete das Papier ein Plus von über 100 Prozent. Zuletzt notierte die Aktie bei 39,22 Euro.

Neue Kapazitäten in den USA

Indes weitet AMG seine Präsenz in Nordamerika aus. Im Juni startet in Pennsylvania eine neue Anlage für Chrommetall mit einer Kapazität von 6.500 Tonnen pro Jahr. Das Material gilt in den USA als kritisch für die Luftfahrt und Verteidigung.

Die Fabrik steht unmittelbar neben bestehenden Titan-Produktionsstätten. Damit will das Management Lieferkettenrisiken minimieren und die Abhängigkeit von einzelnen Rohstoffen senken.

Operativ lieferte das Unternehmen zuletzt stabile Ergebnisse. Das bereinigte EBITDA stieg im ersten Quartal auf 44 Millionen Dollar, maßgeblich gestützt durch das Vanadium-Geschäft.

Der Vorstand bestätigt seine Prognose für das Gesamtjahr. Das bereinigte EBITDA soll 2026 in einer Spanne zwischen 210 und 240 Millionen Dollar liegen.

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