Amkor Aktie: Neue Höchstleistungen!

Amkor Technology meldet starke Quartalszahlen mit 37,5% Gewinnüberschuss und kündigt massive US-Expansion an. Das Unternehmen erhöht die Jahresprognose trotz verhaltener Analystenstimmung.

Die Kernpunkte:
  • Massive US-Expansion mit verdoppelter Fabrikfläche
  • Quartalsgewinn 37,5% über Analystenerwartungen
  • Umsatzprognose für Q3 steigt auf 1,975 Milliarden
  • Kapitalausgaben von 850 Millionen für Zukunftstechnologien

Während die Halbleiterbranche mit Lieferkettenproblemen und Handelskonflikten kämpft, setzt Amkor Technology auf massive Expansion – und liefert dabei finanzielle Überraschungen. Der Spezialist für Halbleiterverpackung und Testdienstleistungen baut nicht nur seine US-Präsenz massiv aus, sondern übertrifft auch die Erwartungen der Wall Street. Kann der Titel seine jüngste Outperformance fortsetzen?

Machtpoker im US-Halbleitermarkt

Amkor verschärft das Wettrennen um die US-Chipproduktion. Erst Ende August 2025 verkündete das Unternehmen deutlich erweiterte Pläne für seine neue Fabrik in Arizona. Statt auf 56 Acres wird die Anlage nun auf 104 Acres im Peoria Innovation Core entstehen – fast eine Verdoppelung der ursprünglich geplanten Fläche. Der Baubeginn steht unmittelbar bevor, die Produktion soll Anfang 2028 anlaufen.

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Diese strategische Expansion unterstreicht Amkors Ambitionen, als größter US-Anbieter im Advanced-Packaging-Segment die heimische Halbleiterversorgungskette zu stärken. Die timing könnte kaum besser sein: Genau jetzt suchen Chipkonzerne nach verlässlichen Partnern für Verpackung und Testing, um sich von asiatischen Lieferanten unabhängiger zu machen.

Quartalszahlen sprechen klare Sprache

Die fundamentale Basis für diese Expansionspläne lieferte Amkor mit einem überraschend starken zweiten Quartal. Die Zahlen vom Juli 2025 übertrafen die Erwartungen deutlich:

  • EPS von 0,22 US-Dollar (37,5% über Konsens)
  • Umsatz von 1,51 Milliarden US-Dollar (6,3% über Prognose)
  • 14% sequenzielles Wachstum gegenüber Q1

Besonders beeindruckend: Das Wachstum war breit aufgestellt. Alle Endmärkte – von Automotive über Kommunikation bis Consumer Electronics – verzeichneten zweistellige Zuwächse. Diese diversifizierte Nachfrage gibt Amkor Stabilität in einer oft zyklischen Branche.

Prognose lässt aufhorchen

Für das laufende dritte Quartal setzt Amkor noch einen drauf. Das Unternehmen prognostiziert einen Umsatzsprung von 27% auf bis zu 1,975 Milliarden US-Dollar. Noch wichtiger: Die Profitabilität soll deutlich steigen, mit einer erwarteten EPS-Spanne von 0,34 bis 0,48 US-Dollar.

Hinter dieser Optimismus steht ein klares Investmentprogramm. Die Kapitalausgaben von 850 Millionen US-Dollar für 2025 fließen gezielt in Zukunftstechnologien wie High-Density Fan Out und advanced System-in-Package-Lösungen – genau jene Bereiche, die für KI-Anwendungen und High-Performance-Computing kritisch sind.

Analysten zeigen sich verhalten optimistisch

Trotz der starken Zahlen bleibt die Analystengemeinschaft vorerst zurückhaltend. Das Konsensrating liegt bei „Hold“, allerdings mit einer durchschnittlichen Kurszielerwartung von 26,44 US-Dollar – das immerhin ein Aufwärtspotential von rund 9% bedeuten würde.

Einige Häuser haben bereits reagiert: Needham erhöhte das Kursziel von 22 auf 28 US-Dollar, UBS von 23 auf 25 US-Dollar. Beide behielten ihre Kaufempfehlungen bei. Diese Anpassungen deuten darauf hin, dass die positive Entwicklung vielleicht noch nicht vollständig im Aktienkurs eingepreist ist.

Die große Frage bleibt: Kann Amkor seine Expansionspläne mit der profitablen Wachstumsstory vereinen? Die Weichen sind gestellt – jetzt muss das Unternehmen liefern.

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