Amphenol: CommScope-Deal für 10,6 Milliarden

Amphenol übertrifft mit Rekordumsatz von 7,6 Mrd. Dollar die Analystenerwartungen deutlich. KI-Nachfrage und Zukäufe treiben das starke Wachstum.

Die Kernpunkte:
  • Gewinn je Aktie übertrifft Prognosen
  • Umsatz steigt um 58 Prozent
  • Auftragseingänge erreichen 9,4 Milliarden
  • Optimistischer Ausblick für zweites Quartal

Amphenol liefert Zahlen, die aufhorchen lassen. Der Spezialist für Steckverbindungen übertrifft die Erwartungen deutlich. Vor allem der Hunger der Rechenzentren nach Hardware treibt das Geschäft an. Die Folge: eine deutliche Outperformance gegenüber den Prognosen.

Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg auf 1,06 US-Dollar. Analysten hatten lediglich mit bis zu 0,95 US-Dollar gerechnet. Der Umsatz kletterte parallel dazu auf 7,6 Milliarden US-Dollar.

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Das entspricht einem Plus von 58 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders beeindruckend ist das organische Wachstum von 33 Prozent. Die Auftragseingänge erreichten derweil einen Wert von 9,4 Milliarden US-Dollar. Das Verhältnis von Aufträgen zu Umsatz liegt damit bei starken 1,24.

Strategische Zukäufe erweitern das Portfolio

Ein wesentlicher Treiber war die Übernahme des CCS-Geschäfts von CommScope. Dieser Zukauf steuerte allein 871,5 Millionen US-Dollar zum Quartalsumsatz bei. Der Kaufpreis von rund 10,6 Milliarden US-Dollar erhöhte zwar die Verschuldung. Die Nettoverschuldung bleibt mit dem 1,6-fachen des operativen Ergebnisses jedoch in einem moderaten Rahmen.

Das Management nutzt die Zukäufe gezielt zur Markterweiterung. Parallel dazu treibt das Unternehmen eigene Innovationen voran. Ziel ist der Ausbau der Führungsposition bei Hochtechnologie-Verbindungen.

Künstliche Intelligenz befeuert den Ausblick

Für das zweite Quartal rechnet der Vorstand mit Umsätzen bis zu 8,2 Milliarden US-Dollar. Das Management sieht außergewöhnliches Wachstum im Bereich IT-Datacom. Hier beschleunigt die Nachfrage rund um Künstliche Intelligenz die Geschäfte massiv. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll auf bis zu 1,16 US-Dollar steigen.

Trotz der starken operativen Entwicklung korrigiert die Aktie aktuell leicht. Am Montag verlor das Papier rund 4,2 Prozent auf 120,00 Euro. Auf Sicht von zwölf Monaten steht dennoch ein sattes Plus von fast 70 Prozent in den Büchern.

Amphenol schüttete im ersten Quartal fast 485 Millionen US-Dollar an seine Aktionäre aus. Die Summe setzt sich aus Dividenden und Aktienrückkäufen zusammen. Diese Kapitalrückführungen unterstreichen die Zuversicht des Vorstands in die künftige Cashflow-Entwicklung.

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