Ams Osram Aktie: 140 Prozent seit Jahresbeginn
Der Halbleiterkonzern veräußert die CMOS-Bildsensor-Sparte für 40 Millionen Euro und fokussiert sich auf KI-Photonics.

- Verkauf der CMOS-Sparte für 40 Mio. Euro
- Fokus auf KI-Photonics und AR-Komponenten
- Aktienkurs steigt um 140 Prozent seit Jahresstart
- Analysten stufen Aktie auf „Buy“ hoch
Ams Osram trennt sich von einem weiteren Randgeschäft. Der Halbleiterkonzern verkauft seine CMOS-Bildsensor-Sparte für 40 Millionen Euro an indie Semiconductor. Dieser Schritt folgt konsequent dem Strategieprogramm „Simplify“.
Fokus auf KI und Photonics
Das Management will die Komplexität des Konzerns reduzieren. Das frische Kapital fließt direkt in den Schuldenabbau. Ams Osram investiert verstärkt in Wachstumsfelder wie KI-Photonics und Komponenten für Augmented-Reality-Brillen.
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Der Umbau zeigt Wirkung an der Börse. Seit Jahresbeginn legte die Aktie um 140 Prozent zu. Am Freitag schloss das Papier bei 20,40 Euro. Damit nähert sich der Kurs dem 52-Wochen-Hoch von 21,10 Euro.
Analysten honorieren die Strategie
Die Fortschritte bei der Neuausrichtung überzeugen Experten. AlphaValue/Baader Europe hob das Rating für die Aktie an. Jefferies stufte den Titel auf „Buy“ hoch und nennt ein Kursziel von 21 Schweizer Franken.
Eine neue Entwicklungsvereinbarung stützt diesen Optimismus. Sie könnte den Zugang zu optischen Verbindungen in KI-Rechenzentren ebnen. Operativ erzielte Ams Osram im ersten Quartal einen Umsatz von 796 Millionen Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge lag mit 16,5 Prozent am oberen Ende der Prognose.
Die Nettoverschuldung stabilisierte sich zuletzt bei rund 1,07 Milliarden Euro. Weitere Verkäufe sollen die Bilanz entlasten. Zur Jahresmitte steht voraussichtlich die Veräußerung des nicht-optischen Sensorgeschäfts an Infineon an.
Ab dem Jahr 2027 plant der Vorstand die Rückkehr zu einem positiven freien Cashflow. Bis 2028 soll das Effizienzprogramm jährliche Einsparungen von rund 200 Millionen Euro bringen.
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