Ams Osram Aktie: Erwartungen eindrucksvoll übertroffen!

Ams Osram überrascht mit Einstieg ins KI-Rechenzentrumsgeschäft und soliden Quartalszahlen. Die Aktie steigt auf ein neues Jahreshoch.

Die Kernpunkte:
  • Kursanstieg um 35 Prozent
  • Entwicklung optischer KI-Datenverbindungen
  • Operative Marge übertrifft Prognose
  • Verkauf von Geschäftsteilen geplant

Ein unerwarteter Vorstoß ins KI-Geschäft und solide Quartalszahlen treiben die Aktien von Ams Osram auf ein neues Jahreshoch. Der Sensorenspezialist hat einen Fuß in der Tür zum lukrativen Rechenzentrumsmarkt. Anleger reagieren euphorisch auf diese Perspektive.

Am Donnerstag schoss der Kurs um gut 35 Prozent auf 18,40 Euro nach oben. Damit markiert das Papier ein frisches 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn hat sich der Wert der Aktie mehr als verdoppelt.

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Der Sprung ins KI-Geschäft

Den stärksten Impuls lieferte eine strategische Ankündigung. Ams Osram entwickelt optische Datenverbindungen für KI-Rechenzentren. Ein erster Prototyp existiert bereits. Parallel dazu hat das Unternehmen einen Entwicklungsvertrag mit einem Industriepartner unterzeichnet.

Diese sogenannten „Slow and Wide“-Verbindungen sollen Energieeffizienz und Bandbreite verbessern. Zeitgleich arbeitet der Konzern an Bauteilen für künftige Augmented-Reality-Brillen. Das Ziel: eine zentrale Rolle in der nächsten Hardware-Generation.

Quartalszahlen schlagen Erwartungen

Auch das operative Geschäft liefert Argumente für den Kursanstieg. Der Umsatz sank im ersten Quartal leicht auf 796 Millionen Euro. Saisonale Effekte und Firmenverkäufe drückten auf die Erlöse. Auf vergleichbarer Basis wuchs das Kernportfolio indes um acht Prozent.

Das bereinigte Betriebsergebnis lag bei 131 Millionen Euro. Die operative Marge von 16,5 Prozent übertraf die eigene Prognose. Der freie Cashflow drehte auf 37 Millionen Euro ins Plus. Verkäufe von Unternehmensteilen halfen hier deutlich mit.

Warten auf das Kartellamt

Ein wichtiger Baustein für den Schuldenabbau fehlt allerdings noch. Der Verkauf des nicht-optischen Sensorgeschäfts an Infineon liegt beim Bundeskartellamt. Die Behörde prüft den 570 Millionen Euro schweren Deal aktuell.

Insgesamt erwartet das Unternehmen aus laufenden Verkäufen Mittelzuflüsse von 670 Millionen Euro. Ohne diese Sondereffekte rechnet das Management für das laufende Jahr mit einem negativen Cashflow. Erst 2027 soll diese Kennzahl aus eigener Kraft wieder positiv ausfallen.

Für das zweite Quartal peilt Ams Osram einen Umsatz von bis zu 825 Millionen Euro an. Die operative Marge soll bei rund 15,5 Prozent liegen. Ein Aufschwung im Halbleitergeschäft stützt diese Prognose.

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