Ams Osram Aktie: Infineon zahlt!
Der Halbleiterhersteller Ams Osram reduziert seine Schuldenlast durch den Verkauf eines Unternehmensbereichs an Infineon. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die anstehenden Jahreszahlen und die Profitabilität des verbleibenden Kerngeschäfts.

- Verkauf des Sensorgeschäfts an Infineon für 570 Millionen Euro
- Ziel ist deutliche Senkung der Unternehmensverschuldung
- Fokus verlagert sich auf optische Photonik-Lösungen
- Entscheidende Jahreszahlen werden am 10. Februar erwartet
Ams Osram verkauft Unternehmensteile für 570 Millionen Euro an Infineon – und will damit die drückende Schuldenlast senken. Doch während der Deal die Bilanz entlasten soll, blicken Anleger vor allem auf morgen: Dann öffnet der Konzern seine Bücher für 2025. Die zentrale Frage: Kann das geschrumpfte Kerngeschäft profitabel wachsen?
Die wichtigsten Fakten:
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- Verkauf des nicht-optischen Sensorgeschäfts an Infineon für 570 Millionen Euro
- Verschuldungsgrad soll von 3,3 auf 2,5 sinken
- Rund 220 Millionen Euro Jahresumsatz gehen verloren
- Etwa 230 Mitarbeiter wechseln zu Infineon
- Zahlen für Q4 und Gesamtjahr 2025 werden morgen präsentiert
Radikaler Umbau für finanzielle Luft
Der am 3. Februar angekündigte Deal markiert einen Wendepunkt: Ams Osram trennt sich von seinem Analog- und Mixed-Signal-Sensorgeschäft, das Produkte für Automobil-, Industrie- und Medizintechnik umfasst. Die gesamte Kaufsumme von 570 Millionen Euro fließt in den Schuldenabbau.
Das Ergebnis: Die Nettoverschuldung im Verhältnis zum bereinigten EBITDA soll von zuletzt 3,3 auf etwa 2,5 fallen. Der Abschluss der Transaktion wird für das zweite Quartal 2026 erwartet, vorbehaltlich behördlicher Freigaben.
Fokus auf „Digital Photonics“
Mit dem Verkauf schärft Ams Osram sein Profil als reiner Anbieter intelligenter optischer Lösungen. Das verbleibende Geschäft konzentriert sich auf Photonik-Technologien – ein Segment, das das Management als Zukunftsmarkt definiert hat.
Allerdings: Mit den veräußerten Bereichen gehen rund 220 Millionen Euro Jahresumsatz verloren. Investoren warten nun auf Klarheit, wie sich dieser Wegfall auf Marge und Wachstum auswirkt.
Morgen wird entscheidend
Am 10. Februar legt Ams Osram die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Analysten rechnen mit einem Q4-Umsatz von etwa 850 Millionen Euro. Entscheidender als die Vergangenheitsdaten dürfte jedoch der Ausblick auf 2026 sein: Welche Profitabilität erwartet das Management für das geschrumpfte, aber fokussierte Portfolio? Und wie schnell kann die operative Marge im Kerngeschäft steigen?
Die Aktie hat auf den Infineon-Deal in der vergangenen Woche verhalten reagiert. Die morgige Zahlenvorlage wird zeigen, ob der strategische Umbau bei Investoren verfängt – oder ob die Skepsis überwiegt.
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