Ams Osram Aktie: Millionendeal perfekt
Ams Osram verkauft sein Sensor-Geschäft für 570 Millionen Euro an Infineon, um Schulden abzubauen und sich auf optische Komponenten zu fokussieren. Analysten bleiben jedoch skeptisch.

- Verkauf des nicht-optischen Sensor-Geschäfts an Infineon
- Erlös von 570 Millionen Euro für Schuldenabbau
- Strategischer Fokus auf Digital Photonics
- Aktie zeigt überverkaufte technische Signale
Der Technologiekonzern Ams Osram treibt seinen Konzernumbau entschlossen voran und trennt sich von einem weiteren Geschäftsbereich. Für 570 Millionen Euro geht das Geschäft mit nicht-optischen Sensoren an Infineon, um Schulden abzubauen und die strategische Neuausrichtung zu finanzieren. Doch reicht dieser Schritt aus, um die skeptischen Analysten zu überzeugen und die Bilanz nachhaltig zu stabilisieren?
- Transaktion: Verkauf des Sensor-Geschäfts an Infineon.
- Volumen: 570 Millionen Euro Erlös auf schuldenfreier Basis.
- Strategie: Fokus auf „Digital Photonics“ und Schuldenabbau.
- Charttechnik: RSI von 16,4 signalisiert überverkauften Zustand.
Strategische Schärfung
Der Verkauf des Portfolios für analoge und Mixed-Signal-Sensoren markiert einen wichtigen Meilenstein in der Restrukturierung des Konzerns. Ams Osram gibt die Sparte im Rahmen eines Asset Deals an Infineon ab und will den Erlös primär zur Tilgung von Verbindlichkeiten nutzen. Das Management verfolgt das klare Ziel, den Verschuldungsgrad auf den Faktor 2,5 zu senken.
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Durch diese Bereinigung konzentriert sich das Unternehmen künftig stärker auf seine Kernkompetenzen: intelligente Emitter und optische Komponenten im Bereich „Digital Photonics“. Infineon hingegen integriert die zugekauften Bereiche, um die eigene Position in der Automobil- und Industrietechnik zu stärken.
Analysten und technische Lage
Trotz der positiven Nachricht für die Bilanzstruktur bleibt die Marktstimmung verhalten. Die US-Bank JPMorgan bestätigte ihre Einstufung mit „Underweight“ und verweist auf die weiterhin bestehenden Herausforderungen im Halbleitersektor. Marktbeobachter sehen den Verkauf zwar als notwendigen Schritt zur finanziellen Gesundung, mahnen jedoch zur Vorsicht bezüglich der operativen Entwicklung.
Ein Blick auf die Charttechnik offenbart eine spannende Konstellation. Die Aktie notiert mit einem Schlusskurs von 8,90 Euro knapp über ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 8,59 Euro, was kurzfristig als stabilisierendes Signal gewertet werden kann. Gleichzeitig deutet der Relative Strength Index (RSI) mit einem extrem niedrigen Wert von 16,4 auf eine stark überverkaufte Situation hin. Langfristig bleibt der Abwärtstrend jedoch präsent, da der Kurs noch deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 10,23 Euro verläuft.
Der Zufluss der liquiden Mittel verschafft Ams Osram wichtige Luft zum Atmen, löst aber nicht alle strukturellen Probleme. Für eine nachhaltige Trendwende müssen nun operative Erfolge im verbliebenen Kerngeschäft folgen, um das Vertrauen der Investoren langfristig zurückzugewinnen.
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